Wie bekommt man mehr Follower auf Facebook? 12 Best Practices zum Nachmachen

Für alle, die ihre Social-Media-Profile ernst nehmen, ist es nicht überraschend, wenn ihr euch schon öfter gefragt habt, wie ihr mehr Follower auf Facebook bekommen könnt. Schließlich unterstützt eine starke Follower-Basis die Sichtbarkeit der Marke, stärkt die Glaubwürdigkeit und hilft dabei, Social-Media-Aktivitäten in messbare Ergebnisse umzuwandeln.
Allerdings gibt es keine spezielle Formel, um mehr Facebook-Follower zu gewinnen. Nachhaltiges Wachstum erfordert eine klare Strategie, konsequente Umsetzung und Entscheidungen bezüglich des Contents auf der Grundlage von Performance-Daten. Deshalb stellen wir in diesem Artikel 12 bewährte Methoden vor, mit denen du die Anzahl deiner Facebook-Follower erhöhen kannst.
Warum mehr Facebook-Follower entscheidend für deinen Erfolg sind
Facebook-Follower beeinflussen maßgeblich, wie deine Seite wahrgenommen wird, wie gut dein Content organisch performt und wie effektiv du deine Strategie langfristig optimieren kannst. Auch heute noch sind sie eine wichtige Kennzahl, wenn du dein Facebook-Profil analysierst und das aus mehreren Gründen:
- Sie dienen als sozialer Beweis. Wenn Menschen sehen, dass eine Seite bereits viele Follower hat, wirkt sie vertrauenswürdiger und relevanter. Eine große Community signalisiert Glaubwürdigkeit und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass neue Nutzer ebenfalls folgen.
- Follower sind eher bereit, mit deinem Content zu interagieren. Da sie sich bewusst für deine Seite entschieden haben, interessieren sie sich stärker für deine Beiträge. Likes, Kommentare und Shares sorgen für kontinuierliches Engagement, was wiederum deine organische Reichweite steigert und deine Inhalte im Feed sichtbarer macht.
- Außerdem liefert Facebook wertvolle Insights über deine Follower. Diese Daten helfen dir dabei, deinen Content gezielter auszurichten, deinen Ansatz zu verfeinern und fundierte, datengestützte Entscheidungen für zukünftige Maßnahmen zu treffen.
12 Best Practices für mehr Follower auf Facebook
Leider gibt’s keinen Trick, mit dem du deine Facebook-Follower über Nacht verdoppeln, verdreifachen oder vervierfachen kannst (außer Follower zu kaufen, was nicht die beste Idee ist). Um mehr Follower auf Facebook zu bekommen, musst du nicht einfach nur mehr posten, sondern konsequent die richtigen Entscheidungen in Sachen Content, Timing und Interaktion treffen.
Aber gibt es einen Hack, um auf Facebook mehr Follower zu bekommen? Leider gibt es keinen universellen Trick, mit dem du deine Followerzahl auf Facebook über Nacht verdoppeln, verdreifachen oder vervierfachen kannst (abgesehen davon, Follower zu kaufen, was nicht die beste Idee ist).
Die gute Nachricht ist, dass unsere Best Practices für mehr Follower auf Facebook dir dabei helfen können, deine Followerzahl nachhaltig zu erhöhen. Im Folgenden zeigen wir dir, wie du mit 12 bewährten Methoden weitere Facebook-Follower gewinnen kannst:
- Erstelle ansprechende Beiträge mit Share-Potenzial
- Kenne die bevorzugten Inhaltsformate deines Publikums
- Vergleiche dich mit deinen Konkurrenten
- Poste häufig, regelmäßig und zur richtigen Zeit
- Ermutige die Leute, deiner Seite zu folgen!
- Sei aktiv und interagiere mit deinem Publikum
- Finde die richtigen Hashtags für deine Inhalte
- Nutze Wettbewerbe und Giveaways zu deinem Vorteil
- Erweitere deine Reichweite durch Kooperationen
- Verlinke zu deiner Facebook-Seite
- Tritt relevanten Facebook-Gruppen bei
- Analysiere die Stimmung deines Publikums
1. Erstelle ansprechende Beiträge mit Share-Potenzial
Wenn du versuchst, auf Facebook mehr Follower zu bekommen, darfst du nie außer Acht lassen, wie wichtig es ist, immer wieder interessante Posts zu erstellen, die die Leute konsumieren wollen. Wenn du dich also fragst, wie du mehr Follower auf Facebook bekommen kannst, solltest du dir darüber im Klaren sein, welche Bereiche und Themen das Interesse deines Publikums wecken. Interessiert sich deine Zielgruppe für Humor, Sportanalysen oder Beiträge, die zum Nachdenken anregen? Welche interessanten Anregungen hast du in deinem Schwerpunktbereich?
Hier kommt eine Tagging-Analyse besonders gut zum Einsatz. Bei einer Tagging-Analyse werden alle Posts mit Attributen versehen, die für dein Unternehmen und deine Content-Entscheidungen wichtig sind. So werden deine Inhalte zu einem strukturierten Datensatz, der dir hilft, fundiertere Entscheidungen darüber zu treffen, was du posten solltest.
Du könntest zum Beispiel Beiträge nach folgenden Kriterien kennzeichnen:
- Thema (Produkt, Bildung, Werbung)
- Tonfall (emotional, humorvoll, neutral)
- Handlungsaufforderung (jetzt kaufen, mehr erfahren, mitmachen, sich inspirieren lassen, dranbleiben)
- Visueller Stil (hoher Kontrast, kräftige Farben, minimalistisches Design, Retro-Ästhetik, Action-Aufnahmen)
Angenommen, du erstellst Content für eine Lebensmittelmarke. In diesem Fall könntest du Beiträge nach Art der Küche, Mahlzeiten oder Ernährungsfokus taggen. Arbeitest du hingegen für eine Modemarke, bietet es sich an, Inhalte nach Produktkategorien oder thematischem Schwerpunkt zu strukturieren, etwa Outfit-Inspiration, Produkt-Detailaufnahmen oder verkaufsorientierte Posts.

Hier ist ein praktisches Beispiel, wie das funktioniert. Wir haben Tags für übergeordnete Themen erstellt, die sich vier Kategorien zuordnen lassen: Persönliches, Mode, Veranstaltungen und Werbung. In den folgenden zwei Diagrammen kannst du sehen, welche Ergebnisse sich daraus ergeben.
- Das erste Diagramm zeigt die Distribution der Beiträge anhand der selbst vergebenen Tags. Die meisten Facebook-Posts wurden dabei mit „Mode“ (37,9 %) und „Persönliches“ (27,6 %) gekennzeichnet, gefolgt von „Veranstaltungen“ (17,2 %). „Werbung“ und „Kunst“ machten hingegen nur einen deutlich kleineren Anteil aus. Dieses Diagramm gibt einen guten Überblick darüber, welche Themen Marken am häufigsten posten, sagt jedoch noch nichts darüber aus, wie erfolgreich diese Beiträge tatsächlich performen.
- Das zweite Diagramm vergleicht die durchschnittliche Interaktionsrate der Beiträge innerhalb der einzelnen Tags. Dabei wird ein deutliches Muster sichtbar: Posts zu den Themen „Persönliches“, „Mode“ und „Veranstaltungen“ erzielen die höchsten Engagement-Werte, während Werbeinhalte im Vergleich deutlich schwächer performen. Beiträge zum Thema „Kunst“ weisen nur eine sehr geringe Interaktion auf, obwohl sie weiterhin Teil der gesamten Content-Strategie sind.


Dieser Kontrast zeigt, wie wertvoll eine Tagging-Analyse wirklich ist. Sie zeigt, welche Inhaltskategorien zu oft oder zu selten genutzt werden und welche wirklich das Engagement fördern. Anstatt zu raten, was dein Publikum mag, kannst du dich mit Tagging auf die Inhaltsentscheidungen konzentrieren, die immer wieder gute Ergebnisse bringen.
Menschen teilen vor allem Inhalte, die sie zum Lachen bringen oder zum Nachdenken anregen. Wenn andere deinen Content weiterverbreiten, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass noch mehr Nutzer ihn sehen, positiv darauf reagieren und dir schließlich ebenfalls folgen möchten.
2. Kenne die bevorzugten Inhaltsformate deines Publikums
Du solltest immer wissen, wer dein Zielpublikum ist und welche Inhalte es bevorzugt. Offensichtlich, oder? Aber weißt du auch, welches Inhaltsformat in deiner Nische die meisten Reaktionen hervorruft? Vielleicht nicht. In diesem Sinne ist es wichtig zu wissen, wie du mehr Facebook-Follower gewinnen kannst und welche Inhaltsformate deine Zielgruppe bevorzugt. Mit anderen Worten: Du musst Trends recherchieren, um herauszufinden, welches Format in deiner Nische oder Branche am besten funktioniert.
Mit dem richtigen Social-Media-Tool kannst du verschiedene Inhaltsformate auf Facebook analysieren, ob es sich dabei um Storys, Bilder, Reels etc. handelt, und sehen, welches Format mit besseren Kennzahlen korreliert, zum Beispiel mit Post-Interaktionsraten. Wenn du siehst, dass Reels viel besser ankommen als Beiträge mit Bildern, dann ist es sinnvoll, dass du mehr Posts im Reel-Format veröffentlichst.
Die folgenden Diagramme zeigen beispielhaft, wie unterschiedliche Facebook-Formate performen, wenn man ihre Nutzungshäufigkeit mit den durchschnittlichen Interaktionsraten der Beiträge vergleicht:
- Format-Distribution: Das erste Diagramm zeigt, wie oft jedes Format auf den analysierten Seiten genutzt wird. Hier dominieren Reels und Videos (55,6 %) sowie Bilder (40,4 %) die Veröffentlichungsstrategie, während Links nur zu 4 % genutzt wurden.
- Interaktionsrate der Beiträge: Das zweite Diagramm zeigt, wie diese Formate tatsächlich in Bezug auf die Performance abschneiden. Im folgenden Beispiel erzielten Bilder die besten Ergebnisse in Bezug auf die Interaktion, während Links nur wenige Interaktionen hervorbrachten.


Dieses allgemeine Beispiel zeigt uns, dass die Postingfrequenz eines bestimmten Content-Formats nicht unbedingt bedeutet, dass es das Format ist, das du am häufigsten verwenden solltest. Das Ziel ist es, zu verstehen, welche Formate dein Publikum sehen möchte, und zu überlegen, ob du dieses Format öfter posten solltest.
Mit diesem Vergleich kannst du Diskrepanzen zwischendem, was du am häufigsten postest, und dem, worauf dein Publikum am besten reagiert, erkennen. Wie im Beispiel gezeigt, waren Videos und Reels das am häufigsten verwendete Format, aber nicht das erfolgreichste in Bezug auf die Interaktion. Basierend auf dieser Erkenntnis können wir unsere Content-Strategie so anpassen, dass wir mehr Bilder produzieren, die mit einer höheren Interaktionsrate pro Beitrag korrelieren.
3. Vergleiche dich mit deinen Konkurrenten
Im Hinblick auf die Social-Media-Recherche kann ein Benchmarking mit deinen Konkurrenten sinnvoll sein, um zu sehen, wo dein Profil im Vergleich zu anderen in deiner Branche oder Nische steht. Das ist wichtig, um Ziele zu setzen und zu verstehen, was für deine Facebook-Seite realistisch erreichbar ist. Es ist auch eine gute Möglichkeit, von anderen zu lernen.
Die erste Tabelle bietet einen Überblick über die wichtigsten Kennzahlen auf Seitenebene und vergleicht mehrere Facebook-Seiten anhand zentraler Indikatoren wie der Gesamtzahl der Follower, der Anzahl veröffentlichter Beiträge, Likes und Kommentare, der Interaktionsrate pro Beitrag, der täglichen Reichweite sowie dem Seiten-Performance-Index. Dieser Vergleich hilft dir dabei, besser zu verstehen, wie Faktoren wie Community-Größe, Postingfrequenz und Engagement miteinander zusammenhängen und die Gesamtperformance einer Seite beeinflussen.

Eine wichtige Erkenntnis aus dieser Tabelle ist, dass die Anzahl der Follower allein nicht die Performance erklärt. Manche Seiten mit einer riesigen Zielgruppe veröffentlichen nur wenige Beiträge und erzielen nur begrenztes Engagement, während andere häufiger posten, aber trotzdem relativ niedrige Interaktionsraten haben. Die Kennzahl „Beitragsinteraktionsrate“ ist hier besonders nützlich, da sie einen Vergleich der Engagement-Performance unabhängig von der Größe der Seite ermöglicht.
Denke daran, dass der Vergleich deiner Followerzahl mit anderen Profilen nur für die Zielsetzung hilfreich ist, aber nicht viel mehr. Wenn du jedoch andere Profile vergleichst und studierst, kannst du verstehen, WARUM sie mehr Follower auf Facebook haben. Wenn du dir zum Beispiel die Engagement-Rate von Profilen und andere Kennzahlen wie Posts pro Tag anschaust, kannst du erkennen, welche Kennzahlen mit einer hohen Follower-Zahl verbunden sind. Wenn du andere Profile analysierst, solltest du dir auch die verschiedenen Kennzahlen zu den einzelnen Beiträgen ansehen, um zu sehen, welche Inhalte die beste Performance haben. Wenn du ein Social-Media-Tool für das Benchmarking und die Inhaltsanalyse verwendest, kannst du sehen, welche Inhalte eine hohe Performance haben und was du verbessern kannst.
Die Top-25-Posts-Übersicht unten zeigt die erfolgreichsten Beiträge der Seiten, die du in deiner Benchmarking-Analyse berücksichtigst. Indem du herausfindest, welche Posts auf den verglichenen Profilen die meisten Likes, Kommentare und Shares erzielen, erhältst du konkrete Anhaltspunkte dafür, welche Inhalte bei deiner Zielgruppe besonders gut ankommen. Content zu veröffentlichen, der regelmäßig Interaktionen generiert, ist ein zentraler Faktor für organisches Wachstum auf Facebook. Wenn Beiträge kurz nach der Veröffentlichung starke Engagement-Signale erhalten, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Facebook-Algorithmus sie im Feed höher einstuft und ihre Reichweite auf neue Nutzer ausweitet. Dadurch erhöhen sich auch die Chancen, zusätzliche Follower zu gewinnen.

Das Entscheidende ist, dass du durch die Analyse von Mitbewerbern oder ähnlichen Profilen mit vielen Followern besser verstehst, welche Faktoren zu ihrem Erfolg beitragen. Benchmarking hilft dir dabei, relevante Kennzahlen schnell zu vergleichen und einzuordnen, um zu erkennen, welche Seiten besonders gut performen – und welche Strategien du daraus für deine eigene Optimierung ableiten kannst.
4. Poste häufig, regelmäßig und zur richtigen Zeit
Regelmäßig und in einem gleichmäßigen Rhythmus zu posten ist entscheidend, um bestehende Follower zu binden und neue hinzugewinnen. Zum einen möchtest du in den Köpfen deiner Community präsent bleiben und Interesse an deinen nächsten Beiträgen wecken. Zum anderen gilt: Je häufiger du postest, desto mehr Inhalte von dir sind im Umlauf und desto größer ist die Chance, neue Nutzer zu erreichen und zusätzliche Follower zu gewinnen.
Doch Konsequenz allein reicht nicht aus. Auch der richtige Zeitpunkt spielt eine wichtige Rolle dafür, wie gut deine Posts performen, besonders wenn es um frühes Engagement geht. Wenn du veröffentlichst, während deine Zielgruppe am aktivsten ist, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass dein Beitrag schnell Likes, Kommentare und Shares erhält. Dieses frühe Feedback kann dem Facebook-Algorithmus signalisieren, dass der Content relevant ist, und so die Verbreitung im Feed zusätzlich verstärken.
Die besten Zeiten zum Posten auf Facebook zu finden, ist einfacher, als es zunächst scheint, vor allem wenn du dich auf Daten stützt. Mit einem Social-Media-Analysetool kannst du die Performance deiner eigenen Seite sowie vergleichbarer Profile analysieren und Muster erkennen, die regelmäßig mit höheren Interaktionsraten verbunden sind.
Die folgenden Diagramme zeigen, wie sich Posting-Zeitpunkt und Frequenz auf die Performance auswirken:
- Beste Zeiten für Veröffentlichungen: Das Diagramm links veranschaulicht, zu welchen Zeiten Beiträge auf den analysierten Profilen die höchste Interaktion erzielt haben. Jeder Punkt steht für einen bestimmten Wochentag und Zeitraum. Je grüner ein Punkt dargestellt ist, desto höher ist die durchschnittliche Interaktionsrate der Posts. Die Größe des Punktes zeigt, wie häufig zu diesem Zeitpunkt veröffentlicht wurde.
- Postingfrequenz: Das Diagramm rechts zeigt die durchschnittliche Anzahl der Beiträge pro Tag für die untersuchten Profile. In diesem Beispiel posten die analysierten Facebook-Seiten etwa alle drei Tage. Dieser Wert dient als hilfreicher Orientierungspunkt und verdeutlicht, dass erfolgreiche Seiten eine Balance zwischen regelmäßiger Sichtbarkeit und einer Überforderung ihrer Community finden.


Mit diesen Erkenntnissen kannst du sowohl den optimalen Zeitpunkt als auch die passende Häufigkeit deiner Posts gezielt verbessern. Anstatt wahllos oder zu häufig zu veröffentlichen, planst du deine Inhalte für Zeitfenster, in denen die Chancen auf frühe und starke Interaktionen am höchsten sind. Gleichzeitig kannst du einen nachhaltigen Posting-Rhythmus beibehalten, der langfristig für Sichtbarkeit sorgt, ohne deine Community zu überfordern.
5. Ermutige Leute, deiner Seite zu folgen!
Es mag ziemlich offensichtlich erscheinen, aber einer der wichtigsten Faktoren, um mehr Follower auf Facebook zu bekommen, besteht darin, die Leute aktiv dazu aufzufordern, genau das zu tun! Wenn du deine Inhalte kuratierst, solltest du die Leute auch dazu einladen, deiner Seite zu folgen. Genauso wie du die Leute dazu ermutigst, deine Beiträge zu teilen, solltest du sie mit CTAs darauf hinweisen, dass sie deiner Seite folgen sollten. Es kann auch hilfreich sein, den Leuten einen Grund zu nennen, warum sie deiner Seite folgen sollten, zum Beispiel, weil sie so leicht über alle neuen Posts auf deiner Seite auf dem Laufenden bleiben können.
Hier sind ein paar Beispiele, die du in deine Captions oder Videos einbauen kannst:
- „Verpasse keine zukünftigen Updates. Folge uns auf Facebook.“: Am besten geeignet, um auf kommende Inhalte oder wiederkehrende Content-Formate hinzuweisen.
- „Folge mir, um mehr Tipps wie diesen zu sehen.“: Verwende diesen Spruch, wenn du lehrreichen oder praktischen Content teilst, den du regelmäßig veröffentlichen willst.
- „Folge unserer Facebook-Seite, um auf dem Laufenden zu bleiben.“: Eignet sich gut für Ankündigungen, Updates oder fortlaufende Inhaltsreihen.
- „Möchtest du mehr darüber erfahren? Folge unserer Facebook-Seite.“: Ideal für ausführliche Beiträge oder Videos, in denen du ein Thema vorstellst und planst, es weiter auszubauen.
Auch wenn das die Bedeutung von ansprechendem Content nicht ersetzt, kann es dennoch hilfreich sein, deine Zielgruppe gelegentlich daran zu erinnern, dir zu folgen.
6. Sei aktiv und interagiere mit deinem Publikum
Wenn du wissen willst, wie du mehr Follower auf Facebook bekommst, solltest du nicht vergessen, dass es fast genauso wichtig ist, deine Follower zu halten, wie neue Follower zu gewinnen. Weiterhin interessante Posts zu erstellen ist wichtig, aber es ist auch entscheidend, dass du in deiner Community aktiv bist. Wenn du dich mit deinem Publikum beschäftigst, zeigst du, dass du dich wirklich dafür interessierst, was sie zu sagen haben und dass es dir etwas bedeutet. Das wird die Leute dazu bringen, dir weiterhin zu folgen.
Diese Interaktionen signalisieren dem Facebook-Algorithmus, dass deine Seite relevante Gespräche anstößt. Dadurch kann die Sichtbarkeit deiner Beiträge steigen, was wiederum das organische Wachstum deiner Follower langfristig unterstützt.
Hier sind ein paar praktische Schritte, die du in deine Community-Management-Strategie einbauen kannst:
- Nutze interaktive Funktionen, um die Hemmschwelle zur Teilnahme zu senken.
- Antworte rechtzeitig auf alle Kommentare und Nachrichten.
- Like oder reagiere auf Kommentare, um deiner Zielgruppe deine Wertschätzung zu zeigen.
- Stell Folgefragen, um die Unterhaltung am Laufen zu halten.
Je größer deine Seite wird, desto zeitaufwändiger wird es, diese Interaktionen manuell zu betreuen. Community-Management-Tools können dir dabei helfen, Gespräche zentral zu organisieren und schneller sowie effizienter auf deine Follower zu reagieren. Viele Tools verfügen auch über Automatisierungsfunktionen, mit denen du Zeit und Aufwand sparen kannst, was besonders wichtig ist, wenn die Zahl deiner Facebook-Follower wächst.
7. Finde die richtigen Hashtags für deine Inhalte
Wenn du deine Facebook-Follower auf natürliche Weise vergrößern willst, müssen die Leute erst mal dein Content finden können. Hashtags helfen Facebook dabei, den Inhalt deiner Beiträge besser einzuordnen und zu entscheiden, wann sie Menschen angezeigt werden, die sich für ähnliche Themen interessieren. Richtig eingesetzt, können Hashtags deine Sichtbarkeit über dein bestehendes Publikum hinaus erhöhen und so das langfristige Wachstum deiner Followerzahl unterstützen.
Hashtags effektiv zu nutzen, heißt aber nicht nur, trendige Hashtags zu deinen Posts hinzuzufügen. Wichtig ist, herauszufinden, welche Hashtags tatsächlich zu mehr Engagement in deiner Nische führen. Hier ist eine datenbasierte Analyse zur Ermittlung der besten Facebook-Hashtags unerlässlich. 3 wichtige Schritte solltest du dabei beachten:
- Analysiere die Hashtag-Performance im großen Maßstab: Nutze ein Social-Media-Analysetool, um dir einen Überblick über die erfolgreichsten Hashtags in deinen eigenen Beiträgen sowie bei vergleichbaren Seiten in deiner Nische zu verschaffen.
- Schau dir die Hashtag-Grafik an: Die Grafik unten zeigt, wie häufig bestimmte Hashtags in den analysierten Facebook-Posts verwendet wurden und wie sie in Bezug auf Engagement performen. Je größer ein Hashtag dargestellt ist, desto öfter kam er zum Einsatz. Je grüner die Darstellung, desto höher ist die durchschnittliche Interaktionsrate der Beiträge, die diesen Hashtag enthalten.

- Optimiere und nutze deine Hashtags richtig: Konzentriere dich auf Hashtags, die oft benutzt werden und viel Aufmerksamkeit bringen, und vermeide solche, die zwar oft auftauchen, aber kaum Interaktion bringen. Schau dir diese Analyse regelmäßig an, um deine Reichweite und das Wachstum deiner Follower weiter zu verbessern.
8. Nutze Wettbewerbe und Giveaways zu deinem Vorteil
Viele Unternehmen promoten ihre Produkte oder Dienstleistungen auf Facebook. Dies führt unweigerlich zu der Frage, wie man auf Facebook mehr Follower für die Unternehmensseite bekommen kann, damit potenzielle Kunden immer die neuesten Angebote sehen. Wettbewerbe und Werbegeschenke können echt gut sein, um die Anzahl deiner Follower schneller wachsen zu lassen, weil sie den Leuten einen klaren Grund geben, deiner Seite zu folgen.
Auch wenn der Hauptgrund für den Besuch deiner Seite zunächst ein Gewinnspiel oder ein Preis ist, kannst du diese Aufmerksamkeit nutzen, um deine Marke, deinen Content oder deine Angebote zu präsentieren. So besteht die Chance, dass Gewinnspielteilnehmer langfristig zu echten Followern werden. Außerdem könnten sie deiner Seite folgen, um zukünftige Aktionen, Gewinnspiele oder neue Preise nicht zu verpassen.
Damit Wettbewerbe nicht nur kurzfristige Engagement-Spitzen erzeugen, sondern tatsächlich zu organischem Wachstum beitragen, sollte die Teilnahme immer mit klaren, strategischen Aktionen verknüpft sein. Häufige Beispiele sind:
- Deiner Seite folgen: Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Teilnehmende auch künftig deine Inhalte im Feed sehen. So wird die allgemeine Sichtbarkeit deines Contents langfristig erhöht.
- Einen Beitrag liken oder kommentieren: Diese Interaktionen sorgen für frühes Engagement, was dem Facebook-Algorithmus signalisiert, dass der Beitrag relevant ist. Posts mit starker Anfangsaktivität werden häufiger einem größeren Publikum ausgespielt – auch Nutzern, die deiner Seite noch nicht folgen. Das erhöht die Chance, neue Follower zu gewinnen.
- Andere Profile markieren: Dadurch wird die Reichweite des Beitrags über dein bestehendes Publikum hinaus erweitert. Markierte Personen können mit dem Content interagieren oder ihn teilen, wodurch er auch deren Netzwerken angezeigt wird. So entstehen zusätzliche Berührungspunkte für neue Nutzer, die deine Seite entdecken und ihr folgen könnten.
Diese Maßnahmen helfen dabei, Reichweite zu steigern, frühes Engagement zu fördern und deine Follower-Basis messbar und nachhaltig auszubauen.
9. Baue Beziehungen und Partnerschaften mit anderen Seiten auf
Beziehungen zu anderen Facebook-Seiten und Influencern aufzubauen, ist ein guter Weg, um mehr Follower auf Facebook zu bekommen. Es gibt viele verschiedene Einzelpersonen oder Unternehmen, die neue Facebook-Follower gewinnen möchten, und wenn die Situation es erfordert, warum nicht zusammenarbeiten und sich gegenseitig helfen?
Anstatt dich ausschließlich auf deine eigene Reichweite zu verlassen, kannst du durch Kooperationen deine Seite neuen, besonders relevanten Zielgruppen präsentieren, die sich bereits für ähnliche Themen interessieren. Dadurch steigen die Chancen, dass Nutzer deine Marke entdecken, mit deinem Content interagieren und dir langfristig folgen.
Solche Kooperationen können ganz unterschiedlich aussehen. Auf Seitenebene können etwa Cross-Posting, gemeinsam erstellter Content oder gemeinsame Kampagnen zwei Marken oder Content Creator dabei unterstützen, sich gegenseitig ihren Communities vorzustellen. Besonders effektiv ist das, wenn beide Seiten eine ähnliche Zielgruppe ansprechen. So entsteht eine Win-win-Situation, in der Reichweite und Sichtbarkeit auf natürliche Weise geteilt und neue Follower gewonnen werden können.
Die gute Nachricht ist, dass es ein paar einfache Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Tools gibt, mit denen du die richtige Facebook-Seite oder den richtigen Influencer finden kannst:
- Beginne damit, Seiten oder Influencer zu identifizieren, die eine ähnliche Zielgruppe ansprechen. Mit einem Social-Media-Recherchetool kannst du gezielt nach Kriterien wie Standort, Sprache, Followerzahl oder Nische filtern. Das Bild unten zeigt beispielsweise eine Influencer-Suche, die auf die vegane Nische in den USA und die englische Sprache eingegrenzt wurde. So findest du schnell relevante Seiten und Creator zu einem bestimmten Thema, kannst ihre Followerzahlen und Aktivitätslevel vergleichen und potenzielle Kooperationspartner datenbasiert auswählen – statt dich auf Vermutungen zu verlassen.

- Schau dir die Kennzahlen auf Seitenebene genau an, um sicherzustellen, dass die Zielgruppe nicht nur groß, sondern auch wirklich aktiv ist. Du kannst Profile detailliert analysieren, Interaktionsdaten auswerten und sogar KI-basierte Reports erstellen, um ein vollständiges Bild der Performance zu erhalten. Das Bild unten zeigt beispielsweise eine Profilübersicht der Facebook-Seite „Tasty Vegetarian“. Dort lassen sich wichtige Faktoren wie die Anzahl der Follower, die Posting-Aktivität, Engagement-Kennzahlen und Performance-Trends auf einen Blick erkennen. So kannst du besser einschätzen, ob eine Seite oder ein Creator tatsächlich über ein aktives und gesundes Publikum verfügt – und nicht nur über eine hohe Follower-Zahl.

- Entscheide dich für das Format, das am besten zur Zusammenarbeit passt. Mögliche Formate sind: Cross-Posting, gemeinsame Kampagnen, gemeinsam erstelltes Content-Format oder gemeinsame Giveaways.
- Leg klar fest, welche Ziele du erreichen willst, vor allem beim Follower-Wachstum, und überleg dir, wie du deine Seite promoten willst.
10. Verlinke zu deiner Facebook-Seite
Eine der einfachsten Möglichkeiten für Unternehmen, mehr Facebook-Follower zu bekommen, ist sicherzustellen, dass die eigene Seite über alle bestehenden digitalen Kontaktpunkte leicht auffindbar ist. Denn Menschen folgen einer Seite deutlich eher, wenn sie sie ohne Aufwand entdecken können, besonders dann, wenn sie bereits an anderer Stelle mit deiner Marke in Berührung gekommen sind. Die meisten Unternehmen verfügen über eine Website und sind zusätzlich auf anderen sozialen Netzwerken aktiv. Wenn du dein Facebook-Profil konsequent mit diesen Kanälen verknüpfst, können Nutzer, die dir dort bereits folgen, deine Seite schneller finden. Das erhöht deine Reichweite und macht es ihnen einfacher, auch auf Facebook Teil deiner Community zu werden.
Mach deinen Facebook-Link gut sichtbar, indem du ihn zum Beispiel in der Fußzeile deiner Website, auf der Kontaktseite, in E-Mail-Signaturen, Newslettern oder in den Bio-Bereichen deiner anderen Social-Media-Profile platzierst. Je einfacher es für Menschen ist, deine Facebook-Seite zu finden, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie dir auch folgen.
11. Tritt relevanten Facebook-Gruppen bei
Wie wir bereits oben erwähnt haben, solltest du wissen, wer deine Zielgruppe ist und wofür sie sich interessiert. Einer der Vorteile von Facebook ist, dass es eine große Anzahl verschiedener Gruppen gibt, die sich auf bestimmte Bereiche oder Themen konzentrieren. Wenn du Gruppen findest, die für deine Seite relevant sind, warum trittst du ihnen nicht bei?
Wenn du dich aktiv in relevanten Facebook-Gruppen beteiligst, werden auch Menschen auf dich aufmerksam, die deine Seite bisher noch nicht kennen. Durch hilfreiche Kommentare und wertvolle Beiträge kannst du Vertrauen aufbauen und Nutzer dazu motivieren, dein Profil zu besuchen und deiner Seite zu folgen. Diese Sichtbarkeit entsteht in einem Umfeld, in dem Mitglieder bereits offen für Austausch und Diskussionen sind. Dadurch kannst du oft effektiver neue Follower gewinnen, als es allein durch allgemeine Posts auf deiner eigenen Seite möglich wäre.
Um diese Strategie effektiv umzusetzen, solltest du zunächst Gruppen finden, die gut zu deiner Nische und deiner Zielgruppe passen. Konzentriere dich darauf, einen Mehrwert zu schaffen, nicht auf Werbung:
- Teile Content nur, wenn er relevant ist und den Gruppenregeln entspricht
- Schreib Kommentare zu Diskussionen, wo du nützliche Einblicke geben kannst
- Beantworte Fragen, die mit deinem Fachwissen zu tun haben

12. Analysiere die Stimmung deines Publikums
Die Sentiment-Analyse kann dir helfen, besser zu verstehen, wie deine Zielgruppe zu deinen Beiträgen und deiner Marke insgesamt steht, und nicht nur, wie oft sie sich engagiert. Während Likes, Kommentare und andere Interaktionen die Aktivität zeigen, verrät das Sentiment, ob diese Reaktionen positiv, neutral oder negativ sind, was für das langfristige Wachstum auf Facebook und die Wahrnehmung deiner Marke entscheidend ist.
Indem du den Tonfall von Kommentaren und Nachrichten analysierst, kannst du Trends in der Wahrnehmung deiner Community erkennen und deinen Kommunikationsstil gezielt anpassen. Wenn du die Stimmung über einen längeren Zeitraum beobachtest, lassen sich zudem frühzeitig Anzeichen von Unzufriedenheit oder besonders positiver Resonanz feststellen. So kannst du proaktiv reagieren, potenzielle Probleme rechtzeitig adressieren und die Beziehung zu deinen Followern nachhaltig stärken.
Das Diagramm unten zeigt, wie sich die Stimmung deiner Community im Laufe der Zeit entwickelt, basierend auf Kommentaren und Interaktionen. Die horizontale Achse stellt den analysierten Zeitraum dar. Werte oberhalb der Nulllinie deuten darauf hin, dass die Stimmung überwiegend positiv war, während Werte unterhalb der Linie auf eine eher negative Wahrnehmung hinweisen.

Wenn du auf die Spitzen über der Basislinie klickst, kannst du sehen, welche Posts positive Reaktionen ausgelöst haben, und dir genau ansehen, welcher Content die guten Reaktionen hervorgerufen hat. Wenn du auf die Bereiche unterhalb der Basislinie klickst, siehst du die Posts, die mit negativen Reaktionen verbunden sind, und kannst so mögliche Probleme oder Themen erkennen, die zu Spannungen geführt haben.
Fazit: Wie bekommt man mehr Follower auf Facebook?
Wie du in unseren 12 Best Practices für mehr Follower auf Facebook gesehen hast, gibt es keinen speziellen Trick, der dir dabei hilft. Vielmehr geht es darum, die Arbeit zu investieren und sicherzustellen, dass du eine gut durchdachte Strategie hast, die so viele der oben genannten Best Practices wie möglich einbezieht.
Social-Media-Tools können hilfreich sein, um mehr Facebook-Follower zu gewinnen. Denn Social-Media-Management-Tools bieten dir vielfältige Einblicke, welche Art und welche Formate von Inhalten Interaktionen fördern, und helfen dir gleichzeitig, deine wachsende Community zu managen.
Fanpage Karma ist ein „All-in-One“ Social-Media-Tool, das eine kostenlose 14-tägige Testversion bietet. Ein großer Vorteil von Fanpage Karma ist, dass du damit eine unbegrenzte Anzahl von Profilen tracken kannst, was dir eine effiziente Analyse und Benchmarking mit beliebig vielen Facebook-Seiten ermöglicht. Außerdem gibt es ein kostenloses wöchentliches Webinar, in dem du erfährst, wie du mit dem Social-Media-Management-Tool wertvolle Einblicke erhältst, deine Social-Media-Community managst, verschiedene Trends recherchierst und deine Posts veröffentlichst.


