Wie du mit dem Pinterest-Algorithmus Erfolg hast: 8 praktische Tipps

- Wie funktioniert der Pinterest-Algorithmus?
- 8 Wege zum Erfolg mit dem Pinterest-Algorithmus
- 1. Finde die richtigen Veröffentlichungszeiten für deine Zielgruppe
- 2. Wähle Keywords und Hashtags sorgfältig aus
- 3. Beobachte und analysiere Trends
- 4. Erstelle klare und relevante Pinnwände
- 5. Mach den nächsten Schritt deutlich
- 6. Integriere Performance-Daten in den Veröffentlichungsprozess
- 7. Vermittle den Mehrwert auf den ersten Blick
- 8. Gewinne Aufmerksamkeit mit besseren Visuals und Hooks
- So werden die Best Practices zu einem wiederholbaren Workflow
- Mach jeden Pin leichter verständlich, auffindbar und nutzbar
Der Pinterest-Algorithmus entscheidet maßgeblich mit, ob ein nützlicher Pin die Personen erreicht, für die er relevant ist. Wer den Pinterest-Algorithmus versteht, macht aus Content Uploads ein Vorgehen, das sich testen und verbessern lässt, statt auf reine Vermutungen zu setzen. Einen geheimen Schalter für garantierte Reichweite gibt es nicht, aber mithilfe von konkreten Entscheidungen, kannst du die Auffindbarkeit deines Contents verbessern und dabei sowohl Pinterest als auch der Zielgruppe helfen, einen Pin schneller einzuordnen.
In diesem Artikel erklären wir zunächst, wie der Pinterest-Algorithmus funktioniert und wie er Inhalte mit den Interessen und Absichten der Nutzer verbindet. Anschließend stellen wir 8 Best Practices vor, die deine Chancen auf bessere Ergebnisse mit dem Pinterest-Algorithmus erhöhen können. Zum Schluss zeigen wir, wie du diese Empfehlungen in deinen bestehenden Workflow integrierst.
Wie funktioniert der Pinterest-Algorithmus?
Wer eine konsistente Veröffentlichungsstrategie entwickeln möchte, sollte den Pinterest-Algorithmus verstehen. Wenn klar ist, wie Relevanz und thematische Eindeutigkeit mit Visibility verknüpft sind, lassen sich Pins erstellen, die sowohl Pinterest als auch die Zielgruppe richtig einordnen können. Die nächsten beiden Abschnitte behandeln deshalb zwei Grundlagen: Relevanz und ein klar definiertes Thema. Zunächst geht es um Elemente, die Marketer selbst beeinflussen können, damit ein Pin für Pinterest und die Zielgruppe relevant wirkt. Danach erklären wir, warum aufeinander abgestimmte Markenformulierungen, der Kontext der Pinnwand und ein konsistentes Content-Versprechen für Sichtbarkeit in der Suche und Aufmerksamkeit wichtig sind.
Beim Pinterest-Algorithmus gilt: Relevanz vor Tricks
Relevanz ist entscheidend, weil Pinterest und die Zielgruppe verstehen müssen, worum es in einem Pin geht. Bleibt das Thema unklar, werden ein anderer Veröffentlichungszeitpunkt, zusätzliche Keywords oder ein neues Design schnell zu unverbundenen Einzelmaßnahmen. Der bessere Ausgangspunkt ist ein klar umrissenes Thema mit einem konsistenten Versprechen. Text, Visual, Pinnwand-Kontext und Zielseite sollten dieselbe Idee stärken. Das beseitigt nicht jede Unsicherheit bei der Ausspielung, schafft aber eine sinnvollere Grundlage, um Pins zu bewerten und weiterzuentwickeln. Prüfe für klare Relevanzsignale insbesondere diese Punkte:
- Die mit dem Pin verbundenen Wörter und Themen
- Die Relevanz der Pinnwand, auf der er erscheint
- Die Klarheit und Wirkung des Visuals
- Der Zeitpunkt und das aktuelle Interesse am Thema
- Die Handlungen der Nutzer nach dem Kontakt mit dem Inhalt
Kein einzelner Bestandteil eines Pins kann gute Ergebnisse garantieren. Betrachte diese Bereiche deshalb als zusammenhängendes System und nicht als Ranking-Formel. Eine klare Formulierung benennt das Thema, die Pinnwand liefert Kontext und das Visual macht die Idee für die Zielgruppe erkennbar. Timing kann beeinflussen, wann der Pin ausgespielt wird, während darauffolgendes Userverhalten deinem Team zeigen kann, ob der Pin seinen vorgesehenen Zweck erfüllt hat. Die gemeinsame Betrachtung von Thema, Creative, Pinnwand und Zielseite kann unnötige Reibung sichtbar machen und die spätere Analyse verbessern. Halte diese Elemente aufeinander abgestimmt und ändere nicht alles gleichzeitig, wenn die Ergebnisse brauchbare Erkenntnisse liefern sollen.
Der Pinterest-Suchalgorithmus braucht ein klares Thema
Die Suche erweitert die Content-Entdeckung auf Pinterest um eine weitere Ebene. Dafür ist ein eindeutig definiertes Thema unverzichtbar. Der Pinterest-Suchalgorithmus nutzt Titel, Beschreibung, Creative und Pinnwand, um den Inhalt mit Suchanfragen und Interessen zu verknüpfen. Diese Elemente sollten dieselbe Idee vermitteln, ohne dabei Keyword-Stuffing zu betreiben und den Text mit sich wiederholenden Keywords zu überladen. Der Titel kann das Kernthema benennen, während Beschreibung, visuelle Botschaft und Pinnwand zusätzlichen Kontext liefern. Orientiere deine Wortwahl daran, was der Pin oder die Zielseite tatsächlich bietet, damit das Gesamtbild ein konsistentes und präzises Versprechen vermittelt.
Auffindbare Inhalte bieten Usern Inspirationsmöglichkeiten, ob diese jedoch ausgeschöpft werden, hängt von Relevanz und kreativer Qualität ab. Eine präzise Beschreibung neben einem beliebigen oder schwer lesbaren Visual kann Kontext liefern, ohne Interesse zu wecken. Ein auffälliges Bild mit vagem Text kann dagegen Aufmerksamkeit gewinnen, ohne beim Nutzer eine Erwartungshaltung, an das, was ihn erwartet, aufzubauen. Ein guter Prozess prüft deshalb vor der Veröffentlichung sowohl die thematische Klarheit als auch den Grund für die gewünschte Handlung. So verhinderst du, dass die Keyword-Auswahl für ein kreatives Problem verantwortlich gemacht wird oder ein Pin neu gestaltet wird, obwohl dessen Thema noch nicht eindeutig ist.
8 Wege zum Erfolg mit dem Pinterest-Algorithmus
Diese acht Tipps und Best Practices verbinden Timing, Keywords, Trends, Pinnwände, Calls to Action, Messung, klare Botschaften und Visuals zu einem praktischen Veröffentlichungsprozess. Statt sie als voneinander getrennte Handlungsvorschläge zu behandeln, kannst du sie kombinieren, damit jede Entscheidung zu einem stimmigen Pin und seinem Ziel beiträgt. Die folgenden Best Practices können dir helfen, mit dem Pinterest-Algorithmus erfolgreicher zu arbeiten:
- Finde die richtigen Veröffentlichungszeiten für deine Zielgruppe
- Wähle Keywords und Hashtags sorgfältig aus
- Beobachte und analysiere Trends
- Erstelle klare und relevante Pinnwände
- Mach den nächsten Schritt deutlich
- Integriere die Erfolgsmessung in den Veröffentlichungsprozess
- Vermittle den Mehrwert auf den ersten Blick
- Gewinne Aufmerksamkeit mit besseren Visuals und Hooks
1. Finde die richtigen Veröffentlichungszeiten für deine Zielgruppe
Auf Pinterest zum richtigen Zeitpunkt zu posten bedeutet, Veröffentlichungsfenster anhand historischer Performance-Daten deines Accounts auszuwählen, statt einer allgemeinen Empfehlung zu folgen. Gewohnheiten der Zielgruppe, Content-Themen und aktuelles Interesse unterscheiden sich. Deshalb kann auch der beste Zeitpunkt je nach Pin variieren. Konsequente Timing-Tests schaffen eine klarere Vergleichsbasis und zeigen, ob der Veröffentlichungsplan den Content unterstützt. Das Timing ist nur ein Teil des Erfolgs mit dem Pinterest-Algorithmus. Es wird besonders aussagekräftig, wenn Thema, Visual, Pinnwand und Zielseite bereits zusammenpassen.
Wer die besten Veröffentlichungszeiten auf Pinterest ermitteln möchte, muss historische Performance-Daten analysieren. Diese zeigen, zu welchen Upload-Zeiten frühere Pins relativ bessere Performance erzielt haben. Beginne mit deinem eigenen Profil und vergleiche Veröffentlichungstage, Uhrzeiten, Themen und resultierende Handlungen mit Daten von Wettbewerbern oder ähnlichen Accounts. Wenn bestimmte Zeitfenster bei mehreren vergleichbaren Pins regelmäßig gut funktionieren, bilden sie eine bessere Grundlage für zukünftige Veröffentlichungsentscheidungen. Das Tracking zahlreicher Profile mit einem Analyse-Tool erleichtert es, wiederkehrende Muster zu prüfen und auf den eigenen Zeitplan zu übertragen.
Ein Best-Times-Diagramm kann Tage und Uhrzeiten den durchschnittlichen Interaktionsergebnissen gegenüberstellen und zugleich zeigen, wie häufig das jeweilige Zeitfenster von dir und deinen Wettbewerbern genutzt wurde. So kannst du deinen Account leichter mit ähnlichen Profilen vergleichen und wiederkehrende Muster von Einzelergebnissen unterscheiden. Sobald vielversprechende Zeitfenster feststehen, kann ein Planungstool Pins automatisch zu diesen Zeiten veröffentlichen, ohne dass manuelle Erinnerungen nötig sind.

2. Wähle Keywords und Hashtags sorgfältig aus
Klare Keywords und relevante Hashtags geben Pinterest Kontext zum Inhalt eines Pins. Sie sind wichtig, weil ein Thema für die Suche in Titel, Beschreibung, visueller Botschaft, Pinnwand und Zielseite konsistent erkennbar sein sollte. Wähle Begriffe, die den tatsächlichen Inhalt widerspiegeln und einen konkreten Blickwinkel vermitteln, statt auf zu allgemeine Formulierungen zu setzen. Nutze Hashtags gezielt, damit sie die Botschaft deines Pins unterstützen und keine hilfreichen Texte ersetzen. Diese Abstimmung erleichtert auch dem Pinterest-Algorithmus die Einordnung und hilft der Zielgruppe, den Pin zu verstehen.
Analysiere zunächst die historische Performance bestimmter Keywords und Hashtags deiner eigenen Profile, um zu erkennen, welche regelmäßig erfolgreich waren. Gruppiere vergleichbare Pins nach Themen und betrachte die Begriffe zusammen mit Pinnwänden, Creatives, Upload-Zeiten und Userverhalten. Untersuche anschließend Wettbewerber oder ähnliche Profile, um weitere Muster in verwandten Inhalten zu finden. Diese wiederkehrenden Zusammenhänge können künftige Tests unterstützen. Jeder Begriff muss dennoch zum Versprechen und zur Zielseite des Pins passen. Ein Tool für unbegrenzte Profilanalyse und unbegrenztes Tracking kann die Vergleiche leichter organisieren und daraus praktische Entscheidungen zu Keywords und Hashtags ableiten.
3. Beobachte und analysiere Trends
Trends zeigen, wann sich die Interessen der Zielgruppe verändern und wann ein saisonales oder aktuelles Thema an Bedeutung gewinnt. Ihre Beobachtung unterstützt die Visibility und Discoverability auf Pinterest, weil Inhalte dadurch mit Themen verbunden werden können, die gerade relevant sind. Es geht nicht darum, jeder populären Idee hinterherzulaufen, sondern viel eher solchen Trends, die zur Zielgruppe, zum Zweck des Accounts und zum Content-Versprechen passen. Ein sinnvoller Trend sollte zu Inhalten führen, die echten Mehrwert bieten und veröffentlicht werden können, solange das Thema noch aktuell ist. Evergreen-Content sollte weiterhin Teil des Plans bleiben, damit kurzfristige Chancen die Strategie stärken, statt sie ständig neu auszurichten.
Ein Social-Media-Tool kann diesen Prozess unterstützen, indem es Recherche, Profil-Tracking und Performance-Analyse an einem Ort zusammenführt. Beginne mit deinen eigenen historischen Daten und untersuche anschließend ähnliche Profile, um wiederkehrende Themen und Content-Muster zu erkennen. Die Auswertung vieler Profile liefert mehr Kontext als einzelne Beispiele oder persönliche Eindrücke. Die Daten müssen dennoch eingeordnet werden, denn ein häufig auftauchendes Thema ist nur dann nützlich, wenn es zu deiner Zielgruppe und deinem Content-Angebot passt.
Ein Trend gehört dann in den Plan, wenn Timing, Relevanz für die Zielgruppe und inhaltlicher Mehrwert in einer Idee zusammenkommen. Achte außerdem darauf, dass gefundene Trends zu deiner übergeordneten Content-Strategie passen. Diese Fragen helfen bei der Einordnung:
- Ist das Thema für die Zielgruppe relevant?
- Kann die Marke etwas Nützliches beitragen?
- Passt die Zielseite tatsächlich zum Trend?
- Kann der Inhalt veröffentlicht werden, solange das Thema noch relevant ist?
4. Erstelle klare und relevante Pinnwände
Eine relevante Pinnwand macht deutlich, wo ein Pin hingehört und welches übergeordnete Thema er unterstützt. Gib jeder Pinnwand einen verständlichen Namen, einen klaren Zweck und Inhalte, die tatsächlich zum Thema passen. Vermeide unnötige Überschneidungen, aber halte einzelne Kategorien zugleich eng genug, damit keine unverbundenen Ideen zusammengefasst werden. Wer den Account zum ersten Mal besucht, sollte die Struktur ohne zusätzliche Erklärungen verstehen können. Visuelle Abwechslung ist kein Problem, solange die Pins einer Pinnwand ein gemeinsames Interesse oder Bedürfnis bedienen. Dabei helfen diese Tipps:
- Definiere für jede Pinnwand ein verständliches Thema
- Verfasse eine Beschreibung, die den tatsächlichen Inhalt widerspiegelt
- Gruppiere Pins, die ein verwandtes Interesse oder Bedürfnis bedienen
- Prüfe ältere Pinnwände auf unnötige Überschneidungen
Relevante Pinnwände bieten Nutzern einen klaren Weg von einem hilfreichen Pin zu weiteren passenden Inhalten. Dieser Weg wird unübersichtlich, wenn Kategorien überlappen oder ihre Namen falsche Erwartungen wecken. Zusätzliche Pinnwände verbessern einen Account nicht automatisch und können Inhalte trennen, die eigentlich zusammengehören. Weise jeder Pinnwand eine klar erkennbare Funktion zu und überprüfe die Struktur, wenn sich die Content-Strategie verändert.
5. Mach den nächsten Schritt deutlich
Ein Pin sollte Menschen inspirieren und ihnen aufzeigen, was sie als Nächstes tun können und was sie dabei erwartet. Der passende Call to Action hängt vom Inhalt ab. Er kann zum Lesen eines Leitfadens, zum Ansehen einer Sammlung, zum Ausprobieren eines Prozesses oder zum Speichern einer Idee einladen. Direkte Formulierungen funktionieren, wenn die Zielseite das Versprechen erfüllt. Entscheide vor dem Schreiben der CTA, welche Handlung zum Zweck des Pins passt, statt am Ende eine beliebige Aufforderung anzuhängen. Inhalte zum späteren Nachschlagen können eine andere Reaktion erfordern als Beiträge, die zu einer ausführlichen Ressource führen. Die Formulierung sollte Unsicherheit verringern, ohne unnötigen Druck aufzubauen. Sie muss außerdem natürlich zum Titel und zum Visual passen. Verspricht das Creative eine Erklärung, während die CTA zu einer unverbundenen Handlung auffordert, entsteht genau dann Reibung, wenn die Zielgruppe einen klaren Weg braucht. Eine fokussierte CTA vervollständigt die Botschaft, statt mit ihr zu konkurrieren. Diese Beispiele bieten einen guten Einstieg:
- „Lies den vollständigen Leitfaden“
- „Entdecke die komplette Checkliste“
- „Speichere diese Ideen für deine nächste Kampagne“
- „Erfahre, wie du jeden Schritt umsetzt“
Bei einer CTA ist Genauigkeit wichtiger als Nachdruck. Verspricht ein Pin eine Checkliste, einen Leitfaden oder eine andere Ressource, muss die Zielseite genau das liefern. Prüfe die CTA vor der Veröffentlichung zusammen mit dem vorgesehenen Ziel, statt am Ende eine allgemeine Aufforderung einzufügen. Je nach Ziel kann es sinnvoll sein, den Pin zu speichern, verwandte Inhalte anzusehen oder eine ausführliche Ressource zu öffnen. Wenn Botschaft und Zielseite dasselbe Versprechen einlösen, können Menschen mit weniger Unsicherheit handeln und das Team erhält ein aussagekräftigeres Ergebnis für die Bewertung.
6. Integriere Performance-Daten in den Veröffentlichungsprozess
Definiere vor der Veröffentlichung ein klares Ziel, damit feststeht, welche Ergebnisse später zählen. Ein Pin, der gespeichert werden soll, kann aus anderen Gründen erfolgreich sein als einer, der Menschen zu einer ausführlichen Ressource führt. Nutze das Ziel als Grundlage für Creative, CTA, Zielseite und die Daten, die du erfasst. Wenn du Timing oder Hooks testest, dokumentiere Veröffentlichungszeit, Formulierung und Gestaltung jedes vergleichbaren Pins. So werden Performance-Daten mit einer Entscheidung verknüpft, die das Team auf künftige Inhalte übertragen kann. Beachte vor dem Start diese Punkte:
- Lege vor der Veröffentlichung das Ziel fest.
- Dokumentiere Thema, Creative, Timing, Pinnwand und CTA.
- Suche in mehreren Pins nach Mustern.
- Ändere nach Möglichkeit jeweils nur ein wesentliches Element.
- Übertrage die Erkenntnisse auf das nächste Content-Paket.
Ein Benchmark ist ein Vergleichswert, der aktuelle Ergebnisse ins Verhältnis zur bisherigen Performance oder zu relevanten Profilen setzt. Historische Daten bestimmen den Ausgangspunkt, regelmäßige Auswertungen zeigen, ob sich der Account seinen Zielen nähert. Dieser Kontext ist wichtig, weil eine Engagement-Kennzahl isoliert betrachtet nur wenig aussagt. Speicherungen, Klicks und andere performancerelevante Handlungen lassen sich besser einordnen, wenn vergleichbare Pins und einheitliche Zeiträume gegenübergestellt werden. Ein geeignetes Analyse-Tool kann diese Vergleiche organisieren und die laufende Entwicklung leichter nachvollziehbar machen. Solche erkennbaren Muster zeigen dem Team, wie gut es abschneidet und welche Änderungen an Timing, Content, Creative, Pinnwänden oder CTAs weitere Tests verdienen.

7. Vermittle den Mehrwert auf den ersten Blick
Menschen sollten nicht mehrere widersprüchliche Botschaften entschlüsseln müssen, um einen Pin zu verstehen. Konzentriere das Creative auf ein Thema, ein Bedürfnis der Zielgruppe und einen klaren Nutzen. Stimme Titel, Visual, Beschreibung, Pinnwand und Zielseite auf dieses Versprechen ab. Wenn ein Bild, eine zweite Überschrift oder ein Gestaltungselement ein anderes Ergebnis andeutet, vereinfache den Pin vor der Veröffentlichung. Eine klare visuelle Hierarchie verleiht Pins Charakter und lenkt die Aufmerksamkeit auf die wichtigsten Informationen. Stelle dir bei der Erstellung diese Fragen:
- Worum geht es in diesem Pin?
- Für wen ist er gedacht?
- Welche nützliche Idee oder Ressource bietet er?
- Hält die Zielseite, was der Pin verspricht?
Nutze diese Fragen, um zu erkennen, an welchen Stellen dein Pin den Algorithmus oder die Zielgruppe verwirren könnte. Lässt sich das Thema nur schwer benennen, braucht der Inhalt wahrscheinlich einen klareren Fokus. Sind die Zielgruppe oder der Nutzen unklar, solltest du Formulierung und Hook überarbeiten, statt weitere Gestaltungselemente hinzuzufügen. Prüfe die Zielseite sorgfältig, denn sie muss das Versprechen des Pins erfüllen. Der fertige Pin sollte in allen Elementen dieselbe schlüssige Idee vermitteln.
8. Gewinne Aufmerksamkeit mit besseren Visuals und Hooks
Ein Pin braucht mehr als Sichtbarkeit, um Aufmerksamkeit zu gewinnen. Eine klare Hierarchie, gut lesbarer Text und gezielte Kontraste sollten die zentrale Botschaft sofort erkennbar machen. Vermeide überladene Designs, in denen jedes Element gleich wichtig wirkt. Logos, Farben und wiederkehrende Gestaltungselemente können für Konsistenz sorgen, dürfen aber nicht mit dem Inhalt konkurrieren. Thema und Mehrwert sollten die stärksten Bestandteile des Creatives bleiben. Berücksichtige dabei auch:
- Ein praktisches Ergebnis, das die Zielgruppe erreichen möchte
- Ein bekanntes Problem, das der Inhalt aufgreifen kann
- Einen einfachen Ablauf, dem Nutzer folgen können
- Eine fokussierte Auswahl nützlicher Ideen
Nutze den Hook, um ein echtes Ergebnis oder einen interessanten Aspekt anzukündigen, statt auf Clickbait zu setzen. Visual und Titel sollten das Versprechen verständlich vermitteln und zur Zielseite passen. Vergleiche bei Creative-Tests gezielte Varianten, anstatt alle Elemente gleichzeitig zu verändern. Dokumentiere, welcher Hook, welches Layout oder welcher visuelle Ansatz angepasst wurde, damit sich das Ergebnis leichter einordnen lässt. So erkennt das Team Muster in den Reaktionen der Zielgruppe, ohne ein einzelnes Design zur Universallösung für alle Pins zu erklären.
So werden die Best Practices zu einem wiederholbaren Workflow
Wir empfehlen, die acht Best Practices in einem gemeinsamen Workflow zu verankern, statt einen fertigen Pin erst im letzten Moment zu optimieren. Die Recherche definiert die Chance, die Planung macht daraus eine konkrete Idee und die Erstellung übersetzt sie in präzisen Text und passendes Design. Die Veröffentlichung folgt einem konsistenten Zeitplan, während die Analyse die Ergebnisse mit dem nächsten Content verbindet. Dieser gemeinsame Prozess gibt jedem Pin einen klareren Zweck und hilft dem Team, effektiver zusammenzuarbeiten, zu testen und zu lernen:
- Recherchiere Interessen der Zielgruppe, relevante Keywords, Trends und bisherige Ergebnisse.
- Plane ein klares Thema, die passende Pinnwand, einen hilfreichen Ansatz und die gewünschte Handlung.
- Erstelle ein auffälliges Visual, einen fokussierten Hook, präzisen Text und eine passende CTA.
- Veröffentliche regelmäßig und teste verschiedene Zeiten, statt dich auf eine allgemeine Empfehlung zu verlassen.
- Prüfe die Performance, erkenne Muster und übertrage deine Erkenntnisse auf künftige Pins.

Mach jeden Pin leichter verständlich, auffindbar und nutzbar
Erfolg mit dem Pinterest-Algorithmus entsteht nicht durch eine einzelne Taktik. Klare Themensignale, relevante Keywords und fokussierte Pinnwände liefern Kontext. Starke Visuals, präzise Hooks und passende CTAs helfen Menschen, den Mehrwert zu erkennen. Teste Timing und Trends innerhalb eines stabilen Plans und nutze anschließend eine regelmäßige Performancemessung, um Verbesserungsbedarf im Prozess zu erkennen. Die acht Tipps und Best Practices bilden gemeinsam ein wiederholbares System, mit dem du jeden Pin verbessern kannst, ohne auf Algorithmus-Tricks zu setzen.
Verankere die Performance-Analyse in deinem Veröffentlichungsprozess, statt sie nur gelegentlich als Bericht durchzuführen. Ein Tool, das Performance-Daten und regelmäßige Vergleiche organisiert, zeigt, welche Entscheidungen zu Timing, Themen, Creatives, Pinnwänden und CTAs angepasst werden sollten. So lassen sich die genannten Best Practices leichter umsetzen, weil jede Änderung auf einer klaren Frage und brauchbaren Mustern basiert.
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