Bundesliga Social-Media-Ranking: RB Leipzig führt vor Bayern

- So funktioniert das Bundesliga Social-Media-Ranking
- Was uns das Bundesliga-Ranking über Social Media zeigt
- Alle Daten zum Social-Media-Ranking
- Instagram-Followerzahl: FC Bayern hat die größte Community
- Instagram-Followerwachstum: SV Elversberg legt am stärksten zu
- Instagram-Posts: FC Bayern veröffentlicht am meisten
- Instagram-Post-Interaktion: SV Elversberg liegt vorn
- Instagram-Gesamtranking: Hamburger SV holt Platz eins
- TikTok-Followerzahl: Wieder führt der FC Bayern
- TikTok-Wachstum: Elversberg führt vor Leipzig
- TikTok-Posts: FC Bayern veröffentlicht mehr als doppelt so viel wie Dortmund
- TikTok-Post-Interaktion: SV Elversberg führt mit außergewöhnlich hoher Rate
- TikTok-Gesamtranking: Leipzig setzt sich durch
- Instagram und TikTok zusammen: RB Leipzig gewinnt mit ausgewogener Performance
- Was das Bundesliga-Ranking über Social-Media-Erfolg verrät
- Bundesliga: Das Fazit zum Auftakt
Auf den ersten Blick scheint die Social-Media-Tabelle der Bundesliga vorhersehbar. Der FC Bayern hat auf Instagram und TikTok die größte Community und veröffentlicht die meisten Inhalte. Damit wäre der Club der naheliegende Favorit auf Platz eins. Doch Followerzahlen allein sagen wenig darüber aus, wie schnell die Community wächst, wie häufig ein Club postet oder wie stark Fans auf die Inhalte reagieren. Werden diese Kennzahlen berücksichtigt, verändert sich das Bild: RB Leipzig führt unser erstes Bundesliga Social-Media-Ranking an. Die SV Elversberg fällt trotz einer der kleinsten Communitys mit ihrem Wachstum und ihren Interaktionsraten auf.
Fanpage Karma hat alle 18 Bundesliga-Clubs auf Instagram und TikTok analysiert, insgesamt 36 Profile. Der Zeitraum vom 17. Mai bis zum 27. August 2026 umfasst den Sommer zwischen den Bundesligasaisons 2025/26 und 2026/27. Vier Kennzahlen pro Plattform fließen in die Bewertung ein, wobei beide Plattformen gleich gewichtet werden. So entsteht ein umfassenderes Bild der Social-Media-Performance, das über die Größe der Community hinausgeht. Welche Clubs liegen vorn, wenn die meisten Follower allein nicht mehr für den Sieg reichen?
So funktioniert das Bundesliga Social-Media-Ranking
Unsere Analyse betrachtet den Sommer zwischen den Bundesligasaisons 2025/26 und 2026/27: 103 Tage vom 17. Mai bis zum 27. August 2026, einschließlich beider Tage. In dieser Zeit hielten die Clubs ihre Fans mit Transfermeldungen, Trainingsinhalten und Einblicken in die Vorbereitung auf die neue Saison auf dem Laufenden. Verglichen wird ihre Performance in diesem Zeitraum, nicht die gesamte Entwicklung ihrer Accounts oder ihre Aktivität nach dem Saisonstart. Für jeden der 18 Bundesliga-Clubs umfasst die Analyse ein Instagram-Profil und ein TikTok-Profil.
Wir vergleichen die Performance auf Instagram und TikTok anhand von vier Kennzahlen. Jede davon bildet einen anderen Aspekt der Social-Media-Präsenz eines Clubs ab:
- Followerzahl: Größe der Community des Clubs am 27. August 2026.
- Followerwachstum: Veränderung der Followerzahl im gesamten Analysezeitraum.
- Anzahl der Posts: Menge der Inhalte, die während der 103 Tage veröffentlicht wurden.
- Post-Interaktionsrate: Wie stark das Publikum auf die im Zeitraum veröffentlichten Inhalte reagiert hat.
Auch der zeitliche Bezug der Kennzahlen ist wichtig. Die Followerzahl ist eine Momentaufnahme vom 27. August. Wachstum, Postingaktivität und Post-Interaktion beziehen sich dagegen auf den gesamten Analysezeitraum. Diese Unterscheidung trennt die bereits aufgebaute Community von der Performance im betrachteten Zeitraum.
Für das Gesamtranking verwenden wir Rangplätze statt Rohwerte. Die Berechnung erfolgt in vier Schritten, wobei Instagram und TikTok gleich stark gewichtet werden:
- Alle 18 Clubs werden anhand der vier Instagram-Kennzahlen eingestuft.
- Der Durchschnitt dieser vier Ränge ergibt den Instagram-Wert des jeweiligen Clubs.
- Nach demselben Verfahren wird der TikTok-Wert berechnet.
- Der Durchschnitt aller acht Einzelränge ergibt den Gesamtwert.
Ein niedrigerer Durchschnittswert bedeutet ein stärkeres Ergebnis. Durch die Verwendung von Rangplätzen kann eine enorme Followerzahl nicht alle anderen Kennzahlen überlagern. Die Größe der zahlenmäßigen Abstände zwischen den Clubs bleibt dabei allerdings unberücksichtigt. Bei gleichen Kennzahlenwerten erhalten die Clubs den Durchschnitt der betroffenen Rangplätze. Borussia Mönchengladbach, der Hamburger SV und Mainz verzeichnen auf TikTok jeweils 0,00 % Wachstum und erhalten deshalb für die Berechnung den Rang 17.
Was uns das Bundesliga-Ranking über Social Media zeigt
Auch wenn dieses Ranking Bundesliga-Clubs vergleicht, ist der Ansatz ebenso für Marken, Agenturen und Social-Media-Manager hilfreich, die mehrere Accounts betreuen. Es geht nicht nur darum, einen Sieger zu bestimmen, sondern die verschiedenen Aspekte der Social-Media-Performance zu verstehen. Eine große Community oder häufiges Posten bedeuten nicht automatisch bessere Ergebnisse. Wer jede Kennzahl einzeln betrachtet, erkennt leichter Stärken und Schwächen, die in einem einzigen Gesamtwert untergehen könnten. Vier Grundsätze helfen beim Reporting:
- Communitygröße und Performance unterscheiden. Die Followerzahl zeigt die Größe eines Accounts. Wachstum und Interaktion geben Aufschluss über seine Ergebnisse im Berichtszeitraum.
- Plattformen einzeln vergleichen. Instagram und TikTok können unterschiedliche Stärken zeigen. Deshalb sollten sie zunächst getrennt ausgewertet werden.
- Aktivität und Interaktion gemeinsam betrachten. Mehr Posts bedeuten nicht zwangsläufig mehr Engagement.
- Einheitliche Reporting-Regeln verwenden. Klare Zeiträume, Kennzahlen und Bewertungsregeln einschließlich ihrer Gewichtung machen Vergleiche aussagekräftiger.
Diese Grundsätze lassen sich auch im täglichen Reporting anwenden. Legt zunächst fest, welche Profile und welchen Zeitraum ihr vergleichen wollt. Betrachtet dann bei allen Accounts die gleichen Kennzahlen. Wertet jede Plattform einzeln aus und berechnet einen Gesamtwert nur dann, wenn er für die Analyse hilfreich ist. Fanpage Karma kann euch dabei unterstützen, Profilvergleiche, Postingaktivität und Interaktionsdaten verschiedener Plattformen in einem Reporting zusammenzuführen. Negatives Wachstum, Gleichstände und Zeiträume ohne Posts sollten neben den Ergebnissen sichtbar bleiben.
Letztlich braucht jedes Ranking Kontext. Negatives Wachstum, Gleichstände oder Zeiträume ohne Posts können die Ergebnisse beeinflussen. Werden diese Details offengelegt, lassen sich Performance-Unterschiede besser einordnen und irreführende Schlussfolgerungen vermeiden.
Alle Daten zum Social-Media-Ranking
Die folgenden Listen zeigen die Kennzahlen und Plattformwerte aller bereitgestellten Clubs. Geteilte Platzierungen sind mit einem Gleichheitszeichen markiert. Die Ergebnisse machen deutlich, wie unterschiedliche Kombinationen aus Communitygröße, Wachstum, Aktivität und Interaktion die Rangfolge bestimmen.
Instagram-Followerzahl: FC Bayern hat die größte Community
Das Instagram-Follower-Ranking vergleicht alle 18 Bundesliga-Clubs nach ihrer Communitygröße am 27. August 2026. Der FC Bayern führt mit mehr als doppelt so vielen Followern wie der zweitplatzierte Borussia Dortmund. Bayer Leverkusen liegt auf Rang drei. Die SV Elversberg hat die kleinste Community:
- FC Bayern: 45.317.927
- Borussia Dortmund: 20.724.231
- Bayer Leverkusen: 4.597.971
- RB Leipzig: 2.278.375
- FC Schalke 04: 1.465.312
- Eintracht Frankfurt: 1.363.978
- Borussia Mönchengladbach: 1.225.829
- VfB Stuttgart: 780.399
- Hamburger SV: 775.369
- 1. FC Köln: 696.926
- SC Freiburg: 661.912
- Werder Bremen: 610.114
- TSG Hoffenheim: 538.414
- Union Berlin: 365.935
- 1. FSV Mainz 05: 355.799
- FC Augsburg: 314.244
- SC Paderborn 07: 111.050
- SV Elversberg: 68.298
Instagram-Followerwachstum: SV Elversberg legt am stärksten zu
Beim Followerwachstum ergibt sich ein ganz anderes Bild als bei der Communitygröße. Die SV Elversberg führt mit einer beeindruckenden Wachstumsrate, die fast dreimal so hoch ist wie beim zweitplatzierten SC Paderborn 07. Der VfB Stuttgart folgt auf Rang drei. Borussia Mönchengladbach ist der einzige Club mit Followerverlusten im Analysezeitraum:
- SV Elversberg: 39,60 %
- SC Paderborn 07: 13,76 %
- VfB Stuttgart: 3,68 %
- FC Augsburg: 3,30 %
- RB Leipzig: 3,23 %
- SC Freiburg: 3,08 %
- 1. FSV Mainz 05: 2,98 %
- Hamburger SV: 2,76 %
- 1. FC Köln: 2,21 %
- Werder Bremen: 2,14 %
- FC Bayern: 1,87 %
- FC Schalke 04: 1,27 %
- Borussia Dortmund: 1,00 %
- TSG Hoffenheim: 0,98 %
- Eintracht Frankfurt: 0,72 %
- Union Berlin: 0,42 %
- Bayer Leverkusen: 0,17 %
- Borussia Mönchengladbach: -0,14 %
Instagram-Posts: FC Bayern veröffentlicht am meisten
Dieses Ranking zeigt, wie häufig die Clubs im Analysezeitraum von 103 Tagen gepostet haben. Bei der Anzahl der Posts führt der FC Bayern vor Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund. Auffällig ist das Ergebnis der SV Elversberg: Sie veröffentlicht die wenigsten Posts, erreicht aber das höchste Followerwachstum und die höchste Interaktionsrate:
- FC Bayern: 1.134
- Bayer Leverkusen: 813
- Borussia Dortmund: 754
- Hamburger SV: 466
- RB Leipzig: 461
- 1. FSV Mainz 05: 458
- SC Paderborn 07: 450
- Werder Bremen: 444
- FC Schalke 04: 430
- 1. FC Köln: 419
- Borussia Mönchengladbach: 406
- Eintracht Frankfurt: 354
- FC Augsburg: 345
- TSG Hoffenheim: 341
- VfB Stuttgart: 312
- SC Freiburg: 303
- Union Berlin: 251
- SV Elversberg: 202
Instagram-Post-Interaktion: SV Elversberg liegt vorn
Das Instagram-Ranking nach Post-Interaktion zeigt, wie stark das Publikum im Analysezeitraum auf die Inhalte der Clubs reagiert hat. Die SV Elversberg führt mit einer fast doppelt so hohen Rate wie der zweitplatzierte SC Paderborn 07. Der Hamburger SV folgt auf Rang drei. Bayer Leverkusen belegt den letzten Platz, obwohl der Club die drittgrößte Community hat und die zweitmeisten Posts veröffentlicht:
- SV Elversberg: 4,21 %
- SC Paderborn 07: 2,19 %
- Hamburger SV: 1,84 %
- VfB Stuttgart: 1,83 %
- Werder Bremen: 1,70 %
- SC Freiburg: 1,40 %
- Union Berlin: 1,35 %
- 1. FC Köln: 1,30 %
- 1. FSV Mainz 05: 1,13 %
- FC Schalke 04: 1,04 %
- FC Augsburg: 1,03 %
- Borussia Mönchengladbach: 0,74 %
- Eintracht Frankfurt: 0,68 %
- RB Leipzig: 0,64 %
- TSG Hoffenheim: 0,60 %
- FC Bayern: 0,36 %
- Borussia Dortmund: 0,28 %
- Bayer Leverkusen: 0,22 %
Instagram-Gesamtranking: Hamburger SV holt Platz eins
Das Instagram-Gesamtranking fasst die vier Einzelränge zu einem Durchschnittswert zusammen. Der Hamburger SV führt, obwohl er in keiner Einzelkategorie auf Platz eins liegt. Sein ausgeglichenes Ergebnis bei Followerzahl, Wachstum, Postingaktivität und Interaktion bringt ihn vor RB Leipzig und den SC Paderborn 07, die sich den zweiten Platz teilen. Der FC Bayern folgt auf Rang vier:
- Hamburger SV: 6,00
- RB Leipzig: 7,00 (geteilter 2. Platz)
- SC Paderborn 07: 7,00 (geteilter 2. Platz)
- FC Bayern: 7,25
- VfB Stuttgart: 7,50
- Werder Bremen: 8,75 (geteilter 6. Platz)
- Borussia Dortmund: 8,75 (geteilter 6. Platz)
- FC Schalke 04: 9,00
- 1. FSV Mainz 05: 9,25 (geteilter 9. Platz)
- 1. FC Köln: 9,25 (geteilter 9. Platz)
- SV Elversberg: 9,50
- SC Freiburg: 9,75
- Bayer Leverkusen: 10,00
- FC Augsburg: 11,00
- Eintracht Frankfurt: 11,50
- Borussia Mönchengladbach: 12,00
- Union Berlin: 13,50
- TSG Hoffenheim: 14,00
TikTok-Followerzahl: Wieder führt der FC Bayern
Auch bei den TikTok-Followern liegt der FC Bayern vorn. Mit 31,3 Millionen Followern hat er rund 10,5 Millionen mehr als der zweitplatzierte Borussia Dortmund. Bayer Leverkusen und RB Leipzig komplettieren die ersten vier Plätze. Der SC Paderborn 07 hat die kleinste Community:
- FC Bayern: 31.300.000
- Borussia Dortmund: 20.800.000
- Bayer Leverkusen: 5.445.904
- RB Leipzig: 4.200.000
- Eintracht Frankfurt: 1.800.000
- Borussia Mönchengladbach: 1.400.000
- Hamburger SV: 1.300.000
- FC Schalke 04: 744.100
- TSG Hoffenheim: 697.100
- 1. FC Köln: 694.400
- 1. FSV Mainz 05: 661.900
- VfB Stuttgart: 436.000
- Werder Bremen: 288.000
- FC Augsburg: 274.100
- SC Freiburg: 247.908
- Union Berlin: 187.000
- SV Elversberg: 24.600
- SC Paderborn 07: 1.996
TikTok-Wachstum: Elversberg führt vor Leipzig
Beim TikTok-Followerwachstum sticht die SV Elversberg mit einer starken Performance hervor. Ihre Wachstumsrate ist mehr als doppelt so hoch wie die des zweitplatzierten RB Leipzig. Der SC Paderborn 07 folgt auf Rang drei. Am Ende der Tabelle stehen Borussia Mönchengladbach, der Hamburger SV und der 1. FSV Mainz 05. Alle drei verzeichnen 0,00 % Wachstum und teilen sich die letzten drei Positionen:
- SV Elversberg: 37,43 %
- RB Leipzig: 16,67 %
- SC Paderborn 07: 13,22 %
- VfB Stuttgart: 9,25 %
- Borussia Dortmund: 6,67 %
- Eintracht Frankfurt: 5,88 %
- SC Freiburg: 5,80 %
- FC Bayern: 5,74 %
- Union Berlin: 4,24 %
- FC Schalke 04: 3,85 %
- Werder Bremen: 3,15 %
- Bayer Leverkusen: 2,99 %
- 1. FC Köln: 2,28 %
- TSG Hoffenheim: 1,75 %
- FC Augsburg: 1,26 %
- Borussia Mönchengladbach: 0,00 %
- Hamburger SV: 0,00 %
- 1. FSV Mainz 05: 0,00 %
TikTok-Posts: FC Bayern veröffentlicht mehr als doppelt so viel wie Dortmund
Bei den TikTok-Posts führt der FC Bayern deutlich. Er veröffentlicht mehr als doppelt so viele wie der zweitplatzierte Borussia Dortmund. RB Leipzig folgt mit knappem Abstand auf Rang drei. Die SV Elversberg postet dagegen nur wenige Inhalte, und der SC Paderborn 07 verzeichnet keine Postingaktivität:
- FC Bayern: 572
- Borussia Dortmund: 210
- RB Leipzig: 209
- Eintracht Frankfurt: 196
- Bayer Leverkusen: 159
- TSG Hoffenheim: 152
- Werder Bremen: 120
- Union Berlin: 108
- 1. FC Köln: 107
- Borussia Mönchengladbach: 105
- Hamburger SV: 101
- SC Freiburg: 99
- FC Augsburg: 89
- FC Schalke 04: 79
- 1. FSV Mainz 05: 69
- VfB Stuttgart: 53
- SV Elversberg: 13
- SC Paderborn 07: 0
TikTok-Post-Interaktion: SV Elversberg führt mit außergewöhnlich hoher Rate
Die SV Elversberg erreicht auf TikTok eine beeindruckende Interaktionsrate von 22,43 % und liegt damit deutlich vor dem zweitplatzierten VfB Stuttgart. Der Hamburger SV folgt auf Rang drei. Bemerkenswert ist, dass die SV Elversberg die höchste Rate mit nur 13 Posts erzielt. Stuttgart wird Zweiter, obwohl der Club zu den am wenigsten aktiven gehört:
- SV Elversberg: 22,43 %
- VfB Stuttgart: 8,20 %
- Hamburger SV: 2,76 %
- FC Schalke 04: 2,14 %
- SC Freiburg: 1,69 %
- Union Berlin: 1,59 %
- Werder Bremen: 1,53 %
- RB Leipzig: 1,26 %
- Bayer Leverkusen: 0,90 %
- 1. FC Köln: 0,90 %
- 1. FSV Mainz 05: 0,89 %
- FC Augsburg: 0,63 %
- TSG Hoffenheim: 0,59 %
- Borussia Dortmund: 0,51 %
- FC Bayern: 0,49 %
- Borussia Mönchengladbach: 0,47 %
- Eintracht Frankfurt: 0,40 %
- SC Paderborn 07: 0,00 %
Der SC Paderborn 07 veröffentlicht im Analysezeitraum keine TikTok-Posts. Seine Interaktionsrate von 0,00 % ergibt sich deshalb aus der Bewertungsregel und nicht aus einer tatsächlich gemessenen Reaktion des Publikums.
TikTok-Gesamtranking: Leipzig setzt sich durch
RB Leipzig holt auf TikTok Platz eins. Besonders stark ist der Club beim Followerwachstum und bei der Postingaktivität, wo er auf Rang zwei und drei liegt. Zusammen mit dem vierten Platz bei der Communitygröße und dem achten bei der Interaktion reicht das für den Gesamtsieg auf dieser Plattform. Borussia Dortmund folgt auf Platz zwei vor dem FC Bayern auf Rang drei:
- RB Leipzig: 4,25
- Borussia Dortmund: 5,75
- FC Bayern: 6,25
- Bayer Leverkusen: 7,25
- Eintracht Frankfurt: 8,00
- VfB Stuttgart: 8,50
- FC Schalke 04: 9,00
- SV Elversberg: 9,00
- Hamburger SV: 9,50
- Werder Bremen: 9,50
- SC Freiburg: 9,75
- Union Berlin: 9,75
- 1. FC Köln: 10,50
- TSG Hoffenheim: 10,50
- Borussia Mönchengladbach: 12,25
- FC Augsburg: 13,50
- 1. FSV Mainz 05: 13,50
- SC Paderborn 07: 14,25
Instagram und TikTok zusammen: RB Leipzig gewinnt mit ausgewogener Performance
Das Gesamtranking führt alle acht Kennzahlen von Instagram und TikTok zusammen und zeigt, welche Bundesliga-Clubs auf beiden Plattformen am stärksten abschneiden. RB Leipzig belegt Platz eins vor dem FC Bayern und Borussia Dortmund. Bayern führt zwar auf beiden Plattformen bei Followerzahl und Postingaktivität. Leipzigs ausgewogenere Gesamtleistung gibt jedoch den Ausschlag für den Sieg.
Der Hamburger SV wird Vierter, gestützt auf seinen ersten Platz im Instagram-Ranking. Der VfB Stuttgart komplettiert die ersten fünf Plätze. Weiter unten erreicht die SV Elversberg Rang neun. Ihr außergewöhnliches Followerwachstum und ihre hohen Interaktionsraten gleichen aus, dass sie eine der kleinsten Communitys hat und seltener postet:
Das vollständige Gesamtranking:
- RB Leipzig: 5,63
- FC Bayern: 6,75
- Borussia Dortmund: 7,25
- Hamburger SV: 7,75
- VfB Stuttgart: 8,00
- Bayer Leverkusen: 8,63
- FC Schalke 04: 9,00
- Werder Bremen: 9,13
- SV Elversberg: 9,25
- SC Freiburg: 9,75
- Eintracht Frankfurt: 9,75
- 1. FC Köln: 9,88
- SC Paderborn 07: 10,63
- 1. FSV Mainz 05: 11,38
- Union Berlin: 11,63
- Borussia Mönchengladbach: 12,13
- FC Augsburg: 12,25
- TSG Hoffenheim: 12,25
Die Ergebnisse zeigen auch, warum die einzelnen Plattformkennzahlen wichtig bleiben. Der Hamburger SV führt auf Instagram, wird insgesamt aber Vierter. Bayern erreicht Platz zwei, obwohl der Club bei der Instagram-Post-Interaktion nur Rang 16 belegt. Der Gesamtwert liefert einen umfassenderen Überblick. Die Einzelkennzahlen erklären dagegen, wie die Platzierung eines Clubs zustande kommt.
Was das Bundesliga-Ranking über Social-Media-Erfolg verrät
Auch wenn dieses Ranking Bundesliga-Clubs vergleicht, ist der Ansatz ebenso für Marken, Agenturen und Social-Media-Manager hilfreich, die mehrere Accounts betreuen. Es geht nicht nur darum, einen Sieger zu bestimmen, sondern die verschiedenen Aspekte der Social-Media-Performance zu verstehen. Eine große Community oder häufiges Posten bedeuten nicht automatisch bessere Ergebnisse. Wer jede Kennzahl einzeln betrachtet, erkennt leichter Stärken und Schwächen, die in einem einzigen Gesamtwert untergehen könnten.
Vier Grundsätze helfen beim Reporting:
- Unterscheidet Communitygröße und Performance. Die Followerzahl zeigt die Größe eines Accounts. Wachstum und Interaktion geben Aufschluss über seine Ergebnisse im Berichtszeitraum.
- Vergleicht Plattformen einzeln. Instagram und TikTok können unterschiedliche Stärken zeigen. Deshalb sollten sie zunächst getrennt ausgewertet werden.
- Betrachtet Aktivität und Interaktion gemeinsam. Mehr Posts bedeuten nicht zwangsläufig mehr Engagement.
- Verwendet einheitliche Reporting-Regeln. Klare Zeiträume, Kennzahlen und Bewertungsregeln einschließlich der Gewichtung und des Umgangs mit Zeiträumen ohne Posts machen Vergleiche aussagekräftiger.
Diese Grundsätze lassen sich auch im täglichen Reporting anwenden. Legt zunächst fest, welche Profile und welchen Zeitraum ihr vergleichen wollt. Betrachtet dann bei allen Accounts die gleichen Kennzahlen. Wertet jede Plattform einzeln aus und berechnet einen Gesamtwert, wenn er für die Analyse hilfreich ist. Fanpage Karma unterstützt euch dabei, Profilvergleiche, Postingaktivität und Interaktionsdaten verschiedener Plattformen in einem Reporting zusammenzuführen. So lassen sich Performance-Unterschiede leichter erkennen und daraus konkrete Maßnahmen ableiten.
Bundesliga: Das Fazit zum Auftakt
Das erste Bundesliga Social-Media-Ranking zeigt: Die größte Community garantiert nicht die stärkste Gesamtleistung. RB Leipzig gewinnt das Gesamtranking und liegt auch auf TikTok vorn. Auf Instagram führt der Hamburger SV. Der FC Bayern erreicht dank seiner großen Community und hohen Postingaktivität insgesamt Platz zwei, obwohl seine Interaktionswerte schwächer ausfallen.
Die SV Elversberg gehört zu den größten Überraschungen. Trotz einer der kleinsten Communitys erreicht der Club auf beiden Plattformen das höchste Followerwachstum und die höchsten Post-Interaktionsraten. Das reicht für Platz neun im Gesamtranking.
Die Ergebnisse unterstreichen, warum Followerzahl, Wachstum, Postingaktivität und Interaktion zusammen betrachtet werden sollten. Jede Kennzahl zeigt einen anderen Aspekt der Social-Media-Performance. Erst das Gesamtranking ermöglicht einen umfassenderen Vergleich.
Vergleicht mit Fanpage Karma eure eigenen Profile, analysiert die Inhalte hinter den Zahlen und verfolgt das Update zur Saisonmitte sowie das abschließende Bundesliga Social-Media-Ranking für die Saison 2026/27.



