Die besten Social Media Audit Tools

Schon die Verwaltung sämtlicher Social Media Accounts ist eine Vollzeitbeschäftigung, in der Content-Erstellung und Datenanalyse zur Verbesserung der Marketingstrategie unter einen Hut gebracht werden müssen. Eine der wertvollsten (aber häufig gefürchteten) Aufgaben von Social Media Managern ist das Audit. Social Media Audits sind wichtig, da sie zeigen, ob der aktuell verfolgte Ansatz tatsächlich dazu beiträgt, markenspezifische Marketingziele zu erreichen. Social Media Marketing Audits beleuchten, was funktioniert, woran es hakt und ganz besonders auch, an welchen Stellen die Strategie überarbeitet werden muss. Dazu beanspruchen Audits auch noch eine Menge Arbeitszeit und sollten möglichst in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden.
In einem separaten Artikel haben wir bereits Schritt für Schritt erläutert, wie man ein Social Media Audit durchführt. Mit dem fertigen Grundgerüst für ein Audit, wollen wir uns in diesem Artikel auf Tools konzentrieren, die den Prozess erleichtern und effizienter machen. Im Folgenden zeigen wir dir, wie ein Online-Tool für Social Media Audits den Workflow vereinfachen kann und auf welche Funktionen du bei der Auswahl des richtigen Tools in Hinsicht auf Datenanalysen achten solltest.
Warum Social Media Audit Tools wichtig sind
Die Durchführung eines umfassenden Social Media Audits kann zeitaufwändig sein. Mit den richtigen Tools lässt sich dieser Prozess jedoch deutlich vereinfachen, etwa beim kanalübergreifenden Tracking und der Analyse deiner Social Media Performance. Solche Tools sparen nicht nur Zeit, sondern sorgen auch für mehr Transparenz und Genauigkeit bei der Datenerhebung, sodass die Ergebnisse deiner Analyse eine klare strategische Grundlage bieten.
Detaillierte, anpassbare und verlässliche Datensätze ermöglichen es Marketingmanagern, fundierte, datenbasierte Entscheidungen zu treffen. Dadurch werden Audits nicht nur effizienter, sondern auch wirkungsvoller. Vor allem helfen Social Media Audit Tools Marketern dabei zu verstehen, welche Inhalte funktionieren, warum sie funktionieren und wo noch Optimierungspotenzial besteht. Mit dem richtigen Tool für Social Media Audits kannst du:
- Daten aller deiner Social-Media-Kanäle in einem zentralen Dashboard sammeln, verwalten und analysieren
- Performance-Trends über einen definierten Zeitraum hinweg nachvollziehen
- KPIs für Teams oder Kunden übersichtlich darstellen
- Den branchenspezifischen Erfolg von Inhalten und Themen erkennen
- Umfangreiche Berichte erstellen
Bei der Last der Datenanalyse mögen einige Marketingmanager dazu tendieren, ein KI-Tool als Alternative zu herkömmlichen Social Media Tools zu nutzen. Zwar kann eine KI wie ChatGPT große Datenmengen verarbeiten, die daraus gewonnenen Erkenntnisse bleiben jedoch häufig nur sehr oberflächlich und beschränken sich auf grundlegende KPIs. In der Praxis stoßen diese Tools vor allem beim Benchmarking und bei Wettbewerbsanalysen an ihre Grenzen. Ein tiefes Verständnis für den Markt und deine Wettbewerber ist für eine Wettbewerbsanalyse unabdingbar, weshalb die Auswahl relevanter und vergleichbarer Profile deiner Wettbewerber nicht von einer KI geleistet werden kann. Es ist daher wichtig, dass du entscheidest, welche Profile Einfluss auf deinen Datensatz haben sollen, um einen möglichst aussagekräftigen Vergleich anzustreben. Im Direktvergleich zu Social-Media-Analyse-Tools sind KI-Tools weniger gut für Social Media Audits geeignet.
Darüber hinaus besteht die größte Einschränkung bei der Durchführung eines Social Media Audits mit einer KI in der mangelnden Anpassungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Transparenz. Zudem hängen die Ergebnisse stark von verwendeten Prompts ab, was bedeutet, dass Sie für denselben Zeitraum möglicherweise inkonsistente Ergebnisse erhalten. Aufgrund dieser Einschränkungen konzentrieren wir uns in diesem Artikel auf die Kernfunktionen spezifischer Tools für Social Media Audits, die KI speziell für diesen Anwendungsfall integriert und optimiert ist.
Die Funktionen der besten Social Media Audit Tools
Es gibt viele kostenlose Tools für Social Media Audits, doch der Preis allein sollte nicht ausschlaggebend für deine Entscheidung sein.Ein Tool sollte nicht nur deinen Arbeitsalltag vereinfachen, sondern dir auch Einblicke liefern, die über Standardanalysen hinausgehen und dir helfen, daraus umsetzbare Strategien abzuleiten. Mit den besten Social-Media-Audit-Tools kannst du:
- Metriken, Zeiträume und Visualisierungen anpassen
- Wettbewerber-Performance analysieren
- Stärken und Schwächen deiner Inhalte bewerten
- Ergebnisse in visuellen Reports darstellen
- KI-Funktionen im Audit-Prozess nutzen
1. Metriken, Zeiträume und Visualisierungen anpassen
Das Anpassen von Metriken, Zeiträumen und Visualisierungen bedeutet, dein Analyse-Set-up so auszurichten, dass es die KPIs abbildet, die für deine Marke oder deine Kunden wirklich relevant sind. Anstatt dich auf vordefinierte Dashboards oder Standard-KPIs zu verlassen, ermöglichen dir leistungsstarke Social Media Audit Tools, selbst zu entscheiden, welche Kennzahlen du trackst, welche Zeiträume du für Analysen wählst und wie Daten dargestellt werden. Dadurch werden sehr spezifische Analysen möglich: Du kannst etwa einzelne Content-Formate auf Herz und Nieren prüfen und dabei mehrere KPIs zugleich betrachten. Dabei lassen sich häufig Zusammenhänge zwischen verschiedenen Variablen erkennen. Bei Performance-Analysen von Wettbewerber-Accounts oder bei zeitlich abgegrenzten Vergleichen stoßen viele plattformeigene Analytics-Bereiche an ihre Grenzen.
Aus diesem Grund müssen effektive Social-Media-Audit-Tools spezifische Anpassungsfunktionen bieten, wie zum Beispiel:
- KPIs zur Abbildung deiner Social-Media-Marketingziele
- Zentraler Zugriff auf Daten aus all deinen Social-Media-Konten
- Vollständig anpassbare Analysezeiträume
- Darstellung von Daten in Grafiken, Diagrammen und Tabellen
Social Media Audit Tools heben sich von der Konkurrenz ab, wenn Analysedaten in einer übersichtlichen Oberfläche verwaltet und komplexe Auswertungen mit nur wenigen Klicks durchgeführt werden können. Dieses Maß an Anpassbarkeit ist für ein Social Media Audit entscheidend, damit Analysen gezielt entlang konkreter Audit-Fragen durchgeführt werden können, etwa bei Plattformvergleichen, der isolierten Betrachtung einzelner KPIs oder bei der Analyse von Wettbewerbern im direkten Vergleich zu den eigenen Accounts. Durch die flexible Gruppierung, Filterung und Darstellung von Metriken lassen sich plattformspezifische Muster schnell erkennen und Best Practices auf Basis realer Performance-Daten ableiten, statt sich auf Annahmen zu verlassen.
Diese Form der Bearbeitung von Datensätzen lässt sich am besten anhand konkreter Beispiele verdeutlichen. Schauen wir uns zunächst an, wie du mithilfe vollständig anpassbarer Zeiträume in einem Social Media Audit Tool genau festlegen kannst, für welchen Zeitraum dein Audit durchgeführt werden soll. Vergleichszeiträume über einen längeren Zeitraum bieten dabei einen zusätzlichen Vorteil, da sie periodenübergreifende Vergleiche ermöglichen und dir helfen, deine Strategie langfristig und datenbasiert auszurichten.
Ein konkretes Beispiel dafür siehst du unten. Dafür haben wir eine vergleichende Analyse der optimalen Posting-Zeiten für die Instagram-Accounts von fünf bekannten Hautpflegemarken durchgeführt. Die Grafik auf der linken Seite zeigt die besten Zeiten für Beiträge auf Basis der Daten der letzten 28 Tage, während die rechte Grafik Trends anhand der Daten eines gesamten Jahres abbildet. Wie deutlich wird, verändern sich die optimalen Tage und Uhrzeiten für Posts je nach Länge des analysierten Zeitraums.


Analysen wie das oben gezeigte Beispiel helfen dir dabei, Kennzahlen über für das Marketing bedeutsame Zeiträume hinweg zu bewerten. Dazu zählen zum Beispiel:
- saisonale oder zyklische Trends
- die Auswirkungen konkreter Kampagnen
- langfristige Performance-Muster
Wie bereits erwähnt, ermöglichen Social Media Audit Tools deutlich tiefere Vergleiche als native Analytics. Sie erlauben es dir, zu analysieren, wie sich Kennzahlen unter dem Einfluss mehrerer Variablen verändern, indem Zusammenhänge und Korrelationen sichtbar gemacht werden. Je nach gewählter Ansicht können diese Analysen in Form unterschiedlicher Diagramme, Grafiken oder Tabellen dargestellt werden, um Muster und Abhängigkeiten zwischen mehreren Metriken zu erkennen. Ein konkretes Beispiel dafür ist unten zu sehen, wo die Verteilung verschiedener Instagram-Post-Typen wie Reels, Bilder und Karussells mit ihren jeweiligen Interaktionsraten verglichen wird.

Die Analyse zeigt:
- Reels und Karussells dominieren den Content-Mix der fünf untersuchten Skincare-Brands (Y-Achse)
- Diese Formate erzielen gleichzeitig die höchsten Interaktionsraten (X-Achse)
- Bilder schneiden am schwächsten ab, da sie niedrige Interaktionsraten mit der geringsten Posting-Frequenz kombinieren
Insgesamt hilft dir diese Art der Korrelationsanalyse, schnell zu erkennen, auf welche Formate Marken setzen und welche tatsächlich Engagement erzeugen.
2. Wettbewerber-Performance analysieren
Bisher ging es darum, warum große Datensätze für die Analyse der eigenen Accounts in einem Social Media Audit wichtig sind. Jetzt weiten wir den Blick und zeigen, warum dies für die Analyse von Wettbewerbern genauso entscheidend ist.
Diese Vergleiche zeigen, wie deine Accounts innerhalb deiner Branche abschneiden, und ermöglichen es dir, Branchenbenchmarks auf Basis vergleichbarer und besonders erfolgreicher Profile zu definieren. Auf dieser Grundlage kannst du deine Performance direkt mit Wettbewerbern vergleichen, erkennen, welche Faktoren Engagement treiben, und gezielt feststellen, wo deine Social-Media-Strategie nachjustiert werden sollte.
Die Wettbewerbsanalyse ist essenziell, um zu verstehen, wie deine Social Media Performance im Branchenvergleich einzuordnen ist. Deshalb sollte dein Social Media Audit Tool unbedingt Funktionen zur Analyse von Wettbewerbsdaten enthalten. Zwei Gründe sind dabei zentral:
- Performance-Vergleich mit relevanten Top-Profilen:
Wenn du deine KPIs mit vergleichbaren, leistungsstarken Wettbewerbern abgleichst, siehst du, wie deine Accounts im Hinblick auf Engagement, Wachstum oder User-Aktivität abschneiden. So wird klar, ob Performance-Unterschiede auf Strategie, Content oder Marktbedingungen zurückzuführen sind und nicht auf einzelne Ausreißer. - Durchschnittswerte für realistische Ziele:
Wettbewerbsdaten ermöglichen es dir, Branchendurchschnitte wie durchschnittliche Engagement- oder Wachstumsraten zu berechnen. Diese Werte dienen als realistische Orientierung, damit du deine Ziele nicht an Ausnahmefällen, sondern an praxisnahen Benchmarks ausrichtest.
Zunächst ist es entscheidend, deine Performance im Branchenkontext zu verstehen, da einzelne Kennzahlen isoliert oft wenig aussagen. Was bedeutet eine Engagement Rate von 3 % wirklich für den Erfolg deiner Strategie? Erst durch den Vergleich deiner KPIs mit Branchenbenchmarks erhältst du den nötigen Kontext, um zu bewerten, ob dein Ansatz funktioniert und wo Anpassungen erforderlich sind.Die Abbildung unten zeigt, wie Social Media Audit Tools diesen Vergleich unterstützen, indem sie die Performance deines Accounts dem Branchendurchschnitt gegenüberstellen. So erkennst du auf einen Blick, wie deine Ergebnisse einzuordnen sind. Die Benchmarks basieren auf Daten aus einem klar definierten Zeitraum (hier: das letzte Quartal) und berücksichtigen sowohl deine eigenen Accounts als auch die deiner Wettbewerber. Durch die Analyse von Profilen mit vergleichbarer Größe und Reichweite bekommst du ein realistisches Bild von Marktpotenzialen, und kannst realistische Ziele für dein Social-Media-Marketing festlegen.

Die Analyse der Wettbewerbs-Performance ist auch eine Chance, zu erkennen, welche Inhalte in deiner Branche besonders gut funktionieren. So kannst du zum Beispiel untersuchen, welche Content-Formate bei deinen Wettbewerbern am erfolgreichsten oder am schwächsten abschneiden. Social Media Audit Tools ermöglichen es dir, den Erfolg deiner Branchenkollegen entweder anhand ausgewählter KPIs oder ganzheitlich über eine Übersicht der Top-Posts zu analysieren. Ein Beispiel dafür ist unten zu sehen, wo die erfolgreichsten Posts der letzten 28 Tage nach der Gesamtzahl der Likes gerankt werden.

Mit den Erkenntnissen aus der Content-Analyse deiner Wettbewerber kannst du bewährte Elemente gezielt in deine eigene Strategie übernehmen.
Social Media Audit Tools sollten dafür folgende Kernfunktionen bieten:
- Wettbewerbs-KPIs direkt mit den eigenen vergleichen
- Stark performende Content-Formate identifizieren
- Trends bei Posting-Frequenz, Botschaften oder Kampagnen-Timing erkennen
- Keywords und Hashtags analysieren, die in deiner Nische für Sichtbarkeit sorgen
3. Stärken (und Schwächen) deiner Inhalte bewerten
Der Kern eines Social Media Audits ist es, klar zu erkennen, was funktioniert und was nicht. Wenn du deine Stärken verstehst, weißt du, welche Content-Entscheidungen du weiterführen und skalieren solltest. Schwächen zeigen dir hingegen, wo Performance abfällt und wo gezielte Optimierungen nötig sind. Nur wenn du beide Seiten betrachtest, kannst du deine Ergebnisse verbessern, statt dich auf Annahmen oder einzelne Performance-Peaks zu verlassen.
Um eine fundierte Bewertung des Erfolgs deines Contents vorzunehmen, muss sich ein Audit auf die zentralen Performance-Treiber konzentrieren. In den folgenden Abschnitten zeigen wir dir, wie man diese Performance-Treiber mithilfe eines Tools identifizieren kann:
- Verstehen, was Engagement antreibt
- Audience Sentiment auswerten
- Posting-Frequenz für stärkeres Engagement optimieren
- Die besten Posting-Zeiten identifizieren
- Hashtag-Performance analysieren
1. Verstehen, was Engagement antreibt
Zu verstehen, was Engagement antreibt, bedeutet, zu analysieren, welche Art des Contents kanalübergreifend zu stärkeren Interaktionen führt. Im Rahmen eines Social Media Audits geht das über oberflächliche KPIs hinaus und fokussiert sich darauf, welche Bestandteile eines Posts die Interaktionsraten beeinflussen, gemessen an Nutzeraktionen wie Likes, Kommentaren, Shares und Saves.
Es ist entscheidend, zu verstehen, welche Inhalte deiner Zielgruppe gefallen und mit welchen sie interagiert. Zwar zeigen Engagement-Raten, wie stark deine Community mit einem Post interagiert hat, doch Engagement-Raten allein liefern noch keine strategische Orientierung. Social Media Audit Tools unterstützen deine Content-Strategie, indem sie analysieren, wie kreative Elemente, Formate und Themen die Performance deiner Posts über verschiedene Plattformen und Zeiträume hinweg beeinflussen. So erkennst du nicht nur, wie viel Engagement entsteht, sondern auch, warum bestimmte Inhalte besser performen als andere.
Wie helfen Social Media Audit Tools konkret bei dieser Aufgabe? Statt Engagement als reines Endergebnis zu betrachten, ermöglichen sie dir, zu analysieren, welche konkreten Content-Merkmale dauerhaft mit stärkerer Performance verknüpft sind. Ein gängiger Ansatz ist die Tagging-Analyse, bei der Posts mit definierten Attributen versehen und anschließend anhand ausgewählter KPIs ausgewertet werden. So kannst du kreative Entscheidungen systematisch vergleichen und erkennen, welche Elemente über deinen Content hinweg am meisten zum Engagement beitragen.
Eine Tagging-Analyse ermöglicht es dir, Content anhand klar definierter Merkmale auszuwerten, zum Beispiel:
- Content-Thema (z. B. Infopost, Behind-the-Scenes, Tutorials, Angebote)
- Tonalität (z. B. informativ, inspirierend, humorvoll, werblich)
- Visueller Fokus (z. B. reines Produkt, Menschen mit Produkt, Close-ups, Lifestyle-Motive)
- Kreatives Format (z. B. statisches Bild, Karussell, Kurzvideo, Before-and-After)
Um das greifbarer zu machen, stell dir eine Hautpflege-Brand vor, die verstehen möchte, ob Bilder mit Menschen oder reine Produktdarstellungen stärkeres Engagement erzeugen. In unserem Beispiel der Tagging-Analyse zeigt sich, dass 91 % der Posts im Datensatz produktfokussiert sind, während nur 9 % Menschen zeigen. Beim Vergleich der Interaktionsraten wird jedoch deutlich, dass Posts mit Menschen konstant besser performen. Dieses Muster würde ohne Tagging leicht verborgen bleiben. Durch die Kombination von Tagging und Analytics helfen Social Media Audit Tools dir, reine Content-Daten in konkrete Handlungsempfehlungen zu übersetzen.


2. Posting-Frequenz für stärkeres Engagement optimieren
Um die Posting-Frequenz zu optimieren, musst du analysieren, wie sich Engagement bei unterschiedlichen Posting-Raten über deine Kanäle hinweg verändert. Statt davon auszugehen, dass mehr Posts automatisch bessere Ergebnisse liefern, zeigt dieser Ansatz, wie häufig du posten solltest, um maximales Engagement zu erzielen. Social Media Audit Tools machen das möglich, indem sie Posting-Volumen direkt mit Interaktionsmetriken verknüpfen. So wird die Posting-Frequenz zu einem messbaren Performance-Faktor statt zu einer subjektiven Entscheidung.
Zu verstehen, welchen Einfluss deine Posting-Frequenz hat, ist wichtig, um Zeit, Budget und kreative Ressourcen sinnvoll zu verteilen. Zu häufiges Posten kann Engagement verwässern, während zu seltenes Posten die Sichtbarkeit einschränkt. Wenn du analysierst, wie Engagement auf unterschiedliche Posting-Raten reagiert, findest du die richtige Balance für jede Plattform.
Wie hilft dir dein Social Media Audit Tool konkret bei der Optimierung der Posting-Frequenz? Solche Tools unterstützen dich dabei, unter anderem folgende Probleme zu erkennen:
- Underposting: Lücken in deiner Posting-Aktivität können die Sichtbarkeit reduzieren und Reichweite sowie Interaktionen begrenzen
- Overposting: Zu häufiges Posten, vor allem zu ähnlichen Themen, kann das Engagement mit der Zeit senken und auf Ermüdung hinweisen
- Unregelmäßiger Posting-Rhythmus: Konsistentes Posten in klaren Zeitfenstern schafft Erwartungen bei deiner Community, während unregelmäßige Abläufe diese schwächen
- Plattformspezifische Nutzertrends: Die Analyse von Engagement-Unterschieden zwischen Plattformen hilft dir, deine Strategie an kanalspezifische Vorlieben anzupassen und Ressourcen effizienter einzusetzen
Es gibt verschiedene Wege, Posting-Frequenzen und ihren Einfluss auf das Engagement zu analysieren. Eine Möglichkeit ist die Auswertung über eine Korrelationsmatrix. In diesem Beispiel betrachten wir die durchschnittliche Engagement-Rate pro Post auf drei sozialen Netzwerken (Instagram, Facebook und TikTok) im letzten Quartal. Bei der Auswahl eines Social Media Audit Tools solltest du darauf achten, dass es detaillierte Analysen der Zusammenhänge zwischen Posting-Anzahl und unterschiedlichen KPIs bietet. So kannst du Ressourcen strategisch verteilen und über alle Kanäle hinweg konsistentes Engagement sicherstellen.
3. Die besten Posting-Zeiten identifizieren
Den besten Zeitpunkt zum Posten zu ermitteln heißt, historische Daten zu nutzen, um Muster im Nutzerverhalten und in der Interaktion über die Zeit zu erkennen. Statt auf Annahmen zu setzen, analysiert dieser Ansatz, wie Posting-Zeiten in der Vergangenheit mit Interaktionsraten zusammenhingen. Eine Best-Time-to-Post-Funktion visualisiert diese Zusammenhänge, indem sie zeigt, wann die Nutzeraktivität hoch war und wann Interaktionen ihren Höhepunkt erreicht haben.
Diese Funktion ist ein zentraler Bestandteil eines Social Media Audit Tools, da sie optimale Veröffentlichungszeitfenster auf Basis realer Nutzerdaten definiert, was dir hilft, fundiertere Entscheidungen für die zukünftige Planung zu treffen. Der Zeitpunkt hat einen direkten Einfluss auf die Sichtbarkeit und den Erfolg deiner Inhalte. Selbst starke Inhalte können unterdurchschnittlich performen, wenn sie veröffentlicht werden, während deine Zielgruppe inaktiv ist, oder das Posting-Aufkommen zu dem Zeitpunkt sehr hoch ist.

Im Rahmen eines Social Media Audits ist das gewählte Zeitfenster für Best-Time-to-Post-Analysen entscheidend für die Aussagekraft der Ergebnisse. Ein Zeitraum von rund drei Monaten hat sich in der Praxis bewährt, da er statistische Verlässlichkeit mit aktueller Relevanz verbindet und häufig dem Audit-Rhythmus von Marken entspricht. Bei der Auswahl des Zeitraums in deinem Social Media Audit Tool solltest du Folgendes berücksichtigen:
- Zeitraum von drei Monaten: Bietet ein starkes Gleichgewicht zwischen ausreichender Datenmenge und der Abbildung des aktuellen Nutzerverhaltens
- Kürzere Zeiträume: Enthalten weniger Daten und bergen das Risiko, einzelne Ausreißer oder kurzfristige Effekte zu stark zu gewichten
- Längere Zeiträume: Können an Genauigkeit verlieren, da sie saisonale Veränderungen oder Plattform-Updates nicht mehr sauber abbilden
Mit Social Media Audit Tools identifizierst du auf Basis historischer Daten das optimale Zeitfenster für deine Posts und prüfst direkt, ob der Veröffentlichungszeitpunkt deine Interaktionsrate begrenzt.
Ein Social-Media-Audit-Tool visualisiert Veröffentlichungsmuster und Engagement-Potenziale in klar verständlichen Charts. Diese Darstellungen heben Zeitfenster hervor, in denen die Nutzeraktivität hoch und das Veröffentlichungsvolumen niedrig ist, sodass Chancen sofort erkennbar werden. Im Beispiel unten stehen größere Kreise für ein höheres Posting-Volumen zu dem gegebenen Zeitpunkt. Die Farbe der Kreise zeigt dabei die durchschnittliche Interaktionsrate an: Je grüner, desto mehr haben User mit deinen Posts interagiert. Dies hilft, Zusammenhänge zwischen Timing, Aktivität und Engagement schnell zu erfassen, ohne Rohdaten manuell auswerten zu müssen.

4. Hashtag-Performance analysieren
Die Hashtag-Analyse bewertet, wie einzelne Hashtags auf Basis historischer Interaktionsdaten performen. Mit einem Social Media Audit Tool kannst du prüfen, welche Hashtags verwendet wurden, wie häufig sie vorkommen und wie sie mit Engagement-Kennzahlen zusammenhängen. Da die Analyse auf realen User-Engagement-Daten basiert, siehst du Entwicklungen über Zeit, statt Hashtags isoliert zu beurteilen. So werden Hashtags zu messbaren Content-Elementen und nicht nur zu kreativen Add-ons.
Die Hashtag-Analyse ist besonders wichtig, weil Plattformen wie Instagram und TikTok die Anzahl nutzbarer Hashtags begrenzen. Jeder Hashtag zählt. Datenbasierte Insights helfen dir, den Erfolg einzelner Hashtags realistisch einzuschätzen und die richtigen Hashtags zu priorisieren. Statt Trial-and-Error fokussierst du dich auf Hashtags, die konstant Interaktionen treiben und damit Reichweite und Engagement gezielt unterstützen.
Im Social Media Audit geht die Hashtag-Analyse über oberflächliche Metriken hinaus und zeigt, ob deine Hashtags zur Sichtbarkeit deiner Posts beitragen. Starke Audit Tools liefern dafür mess- und vergleichbare Insights, unter anderem zu:
- Verwendeten Hashtags und ihrer Häufigkeit
- Interaktionsraten von Posts mit bestimmten Hashtags
- Flexiblen Zeiträumen, um Performance-Veränderungen zu verfolgen
- Wettbewerber-Profilen (um aufkommende oder trendende Hashtags in deiner Branche zu erkennen)
Die Tabelle unten listet Hashtags zusammen mit ihren historischen Performance-Werten. So identifizierst du schnell Trend-Hashtags und Themen und filterst gezielt nach denen, die nachweislich höhere Interaktionsraten liefern und somit zu einer hohen Wahrscheinlichkeit auch künftig gut performen werden.

Ein weiterer Ansatz für die Hashtag-Analyse ist in der Abbildung unten zu sehen, in der die erfolgreichsten Hashtags aus unserem Beispiel der Hautpflege-Brands visualisiert werden. Das Diagramm zeigt den Zusammenhang zwischen der Nutzungshäufigkeit eines Hashtags und den Interaktionsraten der Posts, in denen er verwendet wird. Größere Hashtags stehen für eine höhere Nutzung, während dunklere Grüntöne stärkere Interaktionsraten anzeigen.

5. Audience Sentiment auswerten
Die Sentiment-Analyse bewertet die Stimmung deiner Zielgruppe, indem Kommentare und Reaktionen als positiv, negativ oder neutral eingeordnet werden. Statt einzelne Reaktionen isoliert zu betrachten, entsteht ein aggregiertes Stimmungsbild pro Account. So erkennst du, wie Menschen mit deinem Content interagieren und ob sich die Wahrnehmung deiner Marke über die Zeit verbessert oder verschlechtert.
Das Verständnis von Audience Sentiment ist wichtig, weil es dir hilft:
- Risiken für dein Markenimage frühzeitig zu erkennen, etwa durch negative Reaktionen oder aufkommende Themen
- Missverständnisse oder wiederkehrende Frustrationen aus negativen Kommentaren zu identifizieren
- Zu verstehen, was deine Zielgruppe schätzt, basierend auf konstant positivem Feedback
- Lob und Kritik auszubalancieren, um fundiertere strategische Entscheidungen zu treffen
- Deine Strategie zu verfeinern oder zu stärken, basierend darauf, wie dein Content tatsächlich ankommt
Im Rahmen eines Social Media Audits stellt die Sentiment-Analyse sicher, dass qualitatives Feedback nicht untergeht. Statt dich nur auf Interaktionsvolumen zu konzentrieren, bewertest du, wie Nutzer deine Marke und Inhalte wahrnehmen. Social Media Audit Tools unterstützen dich dabei, indem sie Sentiment-Daten über alle Accounts hinweg liefern und dir gleichzeitig direkten Zugriff auf die zugrunde liegenden Posts und Kommentare geben. So kannst du Insights schnell prüfen und gezielt Anpassungen an deiner Strategie vornehmen.
Die Übersicht unten zeigt, wie sich Sentiment-Muster zwischen den unterschiedlichen getrackten Accounts unterscheiden. Dies erlaubt es dem Nutzer, einen Stimmungs-Vergleich im Wettbewerbsumfeld anzustellen. Um diese Erkenntnisse nutzbar zu machen, sollte dein Social Media Audit Tool es dir ermöglichen, positives und negatives Sentiment bis zu den ursprünglichen Posts und Kommentaren zurückzuverfolgen. So verstehst du besser, was deine Zielgruppe an deiner Marke schätzt und auch, was sie kritisiert.


4. Ergebnisse in visuellen Reports darstellen
Die besten Social Media Audit Tools unterstützen dich bei jedem Schritt des Audit-Prozesses, einschließlich der abschließenden Report-Erstellung. Aussagekräftige visuelle Darstellungen heben Muster hervor, die mit Tabellenkalkulationen allein nicht erkennbar sind, sodass deine Ergebnisse für Stakeholder leichter verständlich und überzeugender sind. Ein optisch ansprechender Report reicht dafür nicht aus, weswegen wir hier eine kurze Liste mit zusätzlichen Funktionen, die ein gutes Reporting-Tool mit sich bringen sollte, zusammengestellt haben:
- Export von Reports in verschiedenen Formaten (z. B. PowerPoint, Excel und PDF)
- Flexibel anpassbare Dashboards mit einer großen Auswahl an Diagrammen (z. B. Matrizen, Grafiken und Verteilungsdiagrammen)
- Ein Kommentarfeld zu jedem Diagramm, in welchem wichtige Schlussfolgerungen dokumentiert werden können
- Zusammenarbeit über Gastlinks (für Teammitglieder, Klienten oder Kunden)
- Die Möglichkeit, Reports an dein Corporate Design anzupassen
Automatisierungsfunktionen helfen dabei, konsistent zuverlässige Reports zu erstellen. Wenn du dein Dashboard mit den benötigten KPIs eingerichtet hast, sollte dein Social Media Audit Tool die benötigten Analysen automatisiert generieren und in vordefinierten Intervallen verschicken können.
Darüber hinaus können API-Schnittstellen eine nützliche Ergänzung sein, da sie es ermöglichen, Daten aus dem Tool in firmeneigene Systeme, Dashboards oder Business-Intelligence-Plattformen zu übertragen. Wenn du dein Social Media Audit mit weiteren Marketing Audits verbinden möchtest, kann es sinnvoll sein, bereits bei der Entscheidung für ein Tool auf die Verfügbarkeit von API-Schnittstellen zu achten.
5. KI-Funktionen im Audit-Prozess nutzen
Die Erstellung eines gründlichen Social Media Audits bedeutet die Analyse Tausender Beiträge, Dutzender Kennzahlen und mehrerer Plattformen. KI-Funktionen helfen dir dabei, deinen Fokus auf das Wesentliche zu legen, indem sie große Datensätze schnell analysieren, wichtige Aspekte hervorheben und das Risiko verringern, wichtige Erkenntnisse zu übersehen. Anstatt Diagramme und Tabellen manuell zu scannen, lenkt die KI deine Aufmerksamkeit auf Muster und Zusammenhänge, deren Interpretation normalerweise zeitaufwändig wäre.
Der wahre Wert der integrierten KI liegt in der Lösung einiger Herausforderungen, denen Marketingmanager bei Audits gegenüberstehen:
- Geschwindigkeit: Die manuelle Auswertung großer Datensätze kann Stunden dauern. KI beschleunigt diesen Prozess, indem sie Trends, KPI-Veränderungen oder ungewöhnliche Leistungsmuster sofort aufzeigt.
- Effizienz: Anstatt jede Abfrage im Voraus zu definieren, kann KI den Datensatz für Sie untersuchen und auf wichtige Muster in den Daten hinweisen.
- Genauigkeit: KI hilft dir bei der genauen Analyse der Daten, da sie nicht anfällig für menschliche Fehler ist.
- Klarheit: KI-generierte Erklärungen liefern einfache Erläuterungen der wichtigsten Erkenntnisse, sodass Sie auf der Grundlage Ihrer Ergebnisse handeln können.
Social Media Audit Tools sollten alle Diagramme und Grafiken KI-gestützt interpretieren können, damit du besser verstehen kannst, was die Daten tatsächlich bedeuten. Darüber hinaus können dir KI-Funktionen viel Zeit sparen, da sie Kommentare und Beschreibungen automatisiert zu Diagrammen/Grafiken/Tabellen im Reporting hinzufügen.

Die besten Social Media Audit Tools
Wir haben unsere Top-Auswahl an kostenlosen und kostenpflichtigen Tool für Social Media Audits zusammengestellt, um den Einstieg in den Audit-Prozess zu erleichtern:
- Fanpage Karma
- Hootsuite
- Buffer
- Sprout Social
- Socialinsider
- Iconosquare
- ChatGPT
1. Fanpage Karma
Das Analysetool von Fanpage Karma unterstützt dich bei jedem Schritt deines Social-Media-Audit-Prozesses mit einem leistungsstarken, anpassbaren Analyse-Dashboard. Mit über 600 verfügbaren KPIs sowie Zugriff auf historische Daten deiner eigenen Profile und die deiner Mitbewerber kannst du ganz einfach deinen Audit- und Benchmarking-Report erstellen oder regelmäßige Performance-Analysen durchführen. Das Tool eignet sich ideal für Teams, die Social-Media-Analysen in ihre umfassendere Performance-Analyse integrieren möchten.
Das All-in-One Tool von Fanpage Karma bietet eine Reihe von Vorteilen, welche es besonders effektiv für Social Media Audits macht:
- Unbegrenztes Profil-Tracking – Verfolge beliebig viele Marken- und Wettbewerberkonten, um Benchmarks zu erstellen und Potenziale für die Content-Optimierung zu entdecken
- KI-gestützte Analysen und Erkenntnisse – Von der Interpretation der Ergebnisse bis hin zu Tagging-Analysen ermöglicht die KI-Integration von Fanpage Karma tiefere Einblicke.
- Automatisierte Reports – Lass deine Reports automatisiert erstellen und wöchentlich oder monatlich per E-Mail zuschicken.
Wenn du alle Funktionen kennenlernen möchtest, kannst du Fanpage Karma 14 Tage lang kostenlos testen. Neben allen Features für ein ausführliches Social Media Audit stehen dir auch Funktionen für Analytics, Community Management, Publishing und Recherche zur Verfügung. Außerdem kannst du in einem kostenlosen wöchentlichen Webinar mehr über die Nutzung des Tools lernen.

2. Hootsuite
Das Social Media Audit Tool von Hootsuite basiert auf dem Analyse-Dashboard des Unternehmens und liefert Einblicke in relevante KPIs und Nutzerdemografien. Das Tool bietet ein Benchmarking mit Wettbewerbern und variable Preisoptionen, die von der Anzahl der getrackten Profile abhängen. Hootsuite bietet ein kostenloses Template für Social Media Audits, welches Nutzer durch den Prozess führt.
Die erweiterten Preispläne umfassen anpassbare Analyse- und Reporting-Funktionen, mit denen du aus deinem Audit umsetzbare Erkenntnisse gewinnen kannst. Das Tool von Hootsuite ist eine Option für kleine bis mittlere Unternehmen mit mehreren Social-Media-Konten, die ihre Prozesse optimieren möchten.
3. Buffer
Buffer bietet ein zentrales Analyse-Dashboard, mit dem Nutzer Kennzahlen über verschiedene Social-Media-Plattformen hinweg tracken können. Das Reporting-Tool ist in hohem Maße anpassbar, und die Zeiträume können je nach den Bedürfnissen des Nutzers angepasst werden. Die Analysefunktionen umfassen auch Kennzahlen zur Content-Optimierung für eine bessere Planung von Beiträgen.
Die Preise richten sich nach der Anzahl der getrackten Social-Media-Kanäle, weshalb sich das Tool besonders für kleinere Unternehmen oder einzelne Kreative eignet, die sich eher auf ihre eigenen Performance-Daten konzentrieren möchten, als aufwendige Wettbewerbsanalysen durchzuführen. Buffer ist für alle geeignet, die Content-Strategie gegenüber tiefgreifenden Analysen und Social Monitoring priorisieren, was es zum idealen Tool für Teams macht, die Wert auf Benutzerfreundlichkeit und einen optimierten Workflow legen.
4. Sprout Social
Sprout Social verfügt über ein Analyse-Dashboard, mit dem du alle deine Kennzahlen an einem Ort abrufen kannst. Es können mehrere Social-Media-Kanäle verfolgt werden, wobei die Preispläne je nach Anzahl der getrackten Profile variieren. Die Reporting-Funktionen des Tools umfassen netzwerkübergreifende Analysen in interaktiven Diagrammen.
Mithilfe von Filtern können Benutzer die erforderlichen Daten abrufen und den Überprüfungsprozess anpassen. Social Listening und Einblicke in Trends machen es zu einem Tool für mittelständische bis große Unternehmen, die die Leistung in sozialen Medien mit dem ROI oder den Konversionsraten in Verbindung bringen möchten.
5. Socialinsider
Das von Socialinsider angebotene Tool bietet ein einheitliches Dashboard für die wichtigsten sozialen Netzwerke. Mithilfe von Socialinsider können Nutzer Kennzahlen wie Engagement, Reichweite und Follower-Wachstum verfolgen. Benchmarking-Optionen sind in verschiedenen Preisplänen enthalten, die den individuellen Anforderungen hinsichtlich der Anzahl der getrackten Profile Rechnung tragen.
Der Reporting-Bereich ermöglicht es Nutzern, den Audit-Prozess mithilfe von White-Label-Berichten zu vereinfachen. Das Tool richtet sich an Social Media Manager und Marketingteams, die nach datengestützten Analysen und Benchmarking-Optionen für Wettbewerber suchen.
6. Iconosquare
Iconosquare ist ein Tool für Agenturen oder Marken, die sich auf Wachstum konzentrieren. Die Metriken im benutzerdefinierten Dashboard passen sich den Bedürfnissen der Nutzer an und ermöglichen medienübergreifende Analysen auf den wichtigsten Social-Media-Plattformen. Das Tool bietet Benchmarking- und Wettbewerbsanalysen, mit denen Nutzer Branchenstandards verfolgen können.
Auf der Ebene der Content-Optimierung ermöglicht Iconosquare den Nutzern, Beiträge nach Tags und Kampagnen zu sortieren und die Performance zu analysieren. Ein Template für Social Media Audits ist kostenlos verfügbar.
7. ChatGPT
ChatGPT ist sowohl im Berufsleben als auch im Alltag zu einem gängigen Werkzeug geworden. Nutzer können mithilfe von Prompts unkompliziert verschiedene Analysen durchführen und Social Media Audits erstellen. ChatGPT eignet sich gut, um einen ersten Überblick über den Zustand der untersuchten Social-Media-Konten zu erhalten und einfache Erkenntnisse zu gewinnen. Die Zuverlässigkeit der Analysen kann aufgrund des eingeschränkten Zugriffs auf Kontodaten jedoch geringer sein und ist daher eher für kleinere Audits in kleinen Unternehmen oder Agenturen.
ChatGPT unterstützt keine anpassbaren Zeiträume, da die verfügbaren Daten beim Abruf oft schrittweise aufgeschlüsselt werden. Wenn du das LLM für dein Social Media Audit einsetzt, solltest du deine Ergebnisse bestenfalls mit nativen Social Media Tools gegenprüfen, um sicherzustellen, dass relevante Daten nicht ausgeschlossen und Quellen korrekt verwendet werden.
